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Ausstellung Sein Kreuz tragen
SchülerInnen und Künstler setzen sich mit Angst und Leid auseinander |
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Mit dem
Fotoprojekt von SchülerInnen und Florian Sander
und
Arbeiten von A.J.H.Broichhagen vom 29.
November 2005 bis 06. April 2006 |
Verfassungen und Dauerwerbung mögen das Recht auf glückliches Leben
garantieren, den Traum vom dauerhaften Glück suggerieren; doch die
alltägliche Erfahrung des Menschen muss sich mit dem Unglück, dem Leid,
dem oft unerklärlichen Bösen, dem „Kreuz“, das wir zu tragen haben,
auseinandersetzen.
Unter dem
Arbeitstitel „Mein Kreuz tragen“ sammelten 19 SchülerInnen der Klasse 10
A 1 in der Hauptschule Am Stoppenberg und 14 SchülerInnen des
Religionskurses 9 der Hauptschule Bärendelle solche Situationen, die
ihnen in ihrem momentanen und zukünftigen Leben von großer Bedeutung
erscheinen: Die oft verzweifelte Suche nach einer Ausbildungsstelle, die
Frage, wie mit gesellschaftlich gesetzten Maßstäben von Mode und Ansehen
umzugehen ist, Anpassung oder
Widerstand gegenüber offenen oder versteckten Gruppennormen, der Umgang
mit der Verantwortung für meine Nächsten, für meine Partner, für ein
ungeborenes Kind, die eigene Rolle in einer zerbrechenden Familie,
Ängste um die Gesundheit, um die künftige Rolle in der Gesellschaft. |
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Geboren 1969 in
Essen. Studium: Kommunikationsdesign an der Universität GH Essen. |
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A.J.H. Broichhagen, Jahrgang 1964, ist sowohl Sozialpädagoge als auch anerkannter freier Maler und Bildhauer (bbk) mit 15 Jahren Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit. Z. Zt. absolviert er eine Ausbildung zum Kunsttherapeuten. Als pädagogische Fachkraft für den Sachbereich Jugendhilfe und Schule ist er beim Katholischen Jugendamt Oberhausen beschäftigt. |
Die Schülerinnen und Schüler Als Motivation zu diesem Projekt formulierten die SchülerInnen: „Diese Ausstellung soll zeigen, wie Jugendliche erleben und lernen, ihr Kreuz zu (er)tragen und wie sie versuchen, damit klar zu kommen. Wir zeigen unser Leid, unsere Schmerzen, unsere Ängste und unsere Probleme. Vielleicht gelingt es dadurch, dass nicht noch mehr Jugendliche solche Probleme bekommen, wie wir sie zum Teil jetzt erleben. Daneben sollen aber auch andere Menschen ein Bild davon bekommen, wie wir Jugendliche uns heutzutage Gott und Jesus vorstellen, der damals sein Kreuz getragen hat.“ |
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Zum Besuch der Ausstellung
Beim Besuch von Klassen oder Gruppen
bitten wir freundlich um eine telefonische Voranmeldung. |
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Schulzentrum Am Stoppenberg
Web:
www.hsstoppi.de |
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...
in Zusammenarbeit mit dem |
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... und
der Stiftung Mercator |
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