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Vom
Lernen, Lehren und der Autogrammjagd
Lehrer aus
China zu Gast in der Hauptschule am Stoppenberg
Wie sieht
eigentlich ein Schulalltag in Deutschland aus, zum Beispiel im
Essener Norden? Dieser Frage ging am Mittwoch, 14. März, eine
Delegation aus China nach. Insgesamt 20 Schulleiter und
Vertreter des Schulbehörde der chinesischen Provinz Innere
Mongolei wollten es ganz genau wissen und waren zu Gast in der
Bischöflichen Hauptschule am Stoppenberg. |
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Auf dem
Stundenplan steht an diesem Vormittag Mathe, Englisch, Kunst,
Biologie und Geschichte. „Ich bewundere die freie Atmosphäre in
den Klassen. Die Kinder bewegen sich frei, sind aktiv und
kreativ“, sagt Daleng Ba Yaer, der am Kunstunterricht in der
Klasse 5a teilnimmt. In China gebe es hauptsächlich
Frontalunterricht, so der Beamte der Schulbehörde. „Hier finde
ich neue Ideen für unsere Arbeit mit den Kindern. Wir stehen
erst am Anfang moderner und freier Lehr- und Lernmethoden." Ming
An Bao, Schuldirektor einer Oberschule, fühlt sich in dem
Klassenraum fast wie zuhause. Er sucht sich einen Platz und
kommt schnell mit den Mädchen und Jungen in Kontakt – er
schreibt in chinesischen und mongolischen Schriftzeichen seinen
Namen. Darauf entbrennt unter Janina, Saskia und ihren
Schulkameraden eine wilde „Autogrammjagd“. |
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