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"Gast im Haus, Gott im Haus!"
(poln.
Sprichwort)
Genau in
dieser Weise wurden SchülerInnen und Lehrer von den Gastgebern
des "Bilungualen Gymnasiums Nr. 42" in der ul. Twarda im Zentrum
Warschaus aufgenommen: in den Wohnungen, beim Essen, bei der
Betreuung durch die Eltern und Lehrerinnen (Dank an Katgarina
Przybylska und Margosza Bogatzka), im gesamten intensiven
Begegnungsprogramm der Woche vom 10. - 17.03.2007, bei kleinen
Geschenken, bei besonderen Wünschen, bei der Information über
die Stadt ...
So war es nicht verwunderlich, dass viele - trotz der Freude auf
den Rückflug - zum Schluss sagten (oder dachten): "Warschau und
diese Freundschaft der polnischen Gastgeber werde ich schon
morgen vermissen".
Beschämend für die Gruppe war allerdings die Beschäftigung mit
der Geschichte Polens und besonders mit der Geschichte
Warschaus. Hier ließen die Deutschen in ihrem Angriffskrieg auf
das Nachbarland keinen Stein auf dem anderen, bedrohten,
unterdrückten und deportierten Menschen, ermordeten sie auf
grausamste Weise, zerstörten schließlich Haus für Haus. Umso
erstaunlicher, welch wunderbare Stadt die Polen inzwischen
wieder aus Warschau gemacht haben. |