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Stoppenberger SchülerInnen auf dem Jakobsweg

 

 

 
Tagesbericht 12.04.2007

Es begann mal wieder mit dem allmorgendlichen Durcheinander.

Die Nacht war geruhsam außer Gerrits Schnarchen und dem Gebell unseres kleinen, netten Freundes, dem Nachbarshund. Und noch schnell gefrühstückt und Truck beladen. Dann ging es mit dem morgendlichen Ritual von K-K los: ,,PILGER!“. Und 40 Münder zurück:
,, ARTHUR!“
Dann noch ein paar Lieder über K-K gesungen und ein „Vater unser“ für unseren göttlichen Schutz gesprochen, schon zogen die gesunden Pilger los. Die Kranken, darunter auch wir, zogen los zum Supermarkt um uns mit Knabbersachen für den Tag einzudecken, denn wir wussten noch nicht wann der Bus fuhr. Natürlich waren auch Käse-Natchos darunter, denn für Saskia gibt es nichts Leckeres hier in Spanien und wenn es keine gibt, bricht für Saskia die Welt zusammen.

Unter der fachlichen Anweisung Julians machten wir uns auf den Weg zum Busbahnhof, der etwas überholungsbedürftig aussah. Nach dem Klären wo und wann der Bus fuhr, hat sich Gregor aufs Ohr gehauen, denn die Nacht war für ihn mal wieder viel zu kurz. Die fünf anderen haben „Gute-Laune-Kekse“ gegessen und dumm herum „gefrotzelt“, bis jemand merkte, dass es eine Cafeteria im Bahnhof gab, die auch sofort darauf von uns gestürmt wurde. Dort saßen wir, tranken etwas und spielten Karten, bis wir gegen 13.45 Uhr so zu sagen von der „netten“ Bedienung raus geschmissen wurden. Also hieß es: Auf zum Bus! Dieser stand auch schon bereit. Nach dem kleinen Schreck (hervorgerufen durch einsteigende, spanische Schulkinder), ob wir überhaupt den richtigen Bus genommen haben, ging es los in Richtung Portomarin.
Dort angekommen sind Micha K. und Chantal in einem Café ganz dreist mit Hut und Mantel auf das Klo. Währenddessen trafen die anderen „Truck-Micha“ und Iza. Nach einiger Zeit konnten die Formalitäten in der Herberge geklärt werden und wir  mit sechs Leuten den 38–Schlafraum infiltrieren. Kurz darauf trafen die Gewanderten ein und die übliche Truck-Ausladeprozedur begann.
Wenige Minuten später fasste eine Gruppe von Pilgern (Jonas, Andreas, Malte, Dome, Micha N. und Daniela) den Plan im Stausee eine runde Schwimmen gehen. Laut ihrer Angaben war das Wasser so __________(Anleitung: Strecke mit den Fingern abmessen und sich fragen welche Temperatur es sein könnte)  kalt.

Zu Feiern gab es auch etwas: Nach „Klein-Mammuts“ Berechnungen haben wir heute die 100-Km (82 %) Grenze geknackt. Juhu!
Liebe Grüße,

„die Busfahrer“ Gregor Wehrmeister & Michael Kubica (in Kooperation mit der ebenfalls Bus gefahrenen Chantal Buschmann)   

 

 

 

 


Tagesbericht 13.04.2007
Portomarin – Palas de Rei

Der Tag begann schon ziemlich früh für uns, denn bereits um 6 Uhr weckte uns schon vor dem „Aufgewacht die Sonne lacht!“ die Lichtautomatik der Herberge. Die Irritation der Allgemeinheit war sichtbar: Die ersten schleppten sich um 7 Uhr schon aus den Betten und der Rest versuchte noch weiterzuschlafen. Schumi ließ sich jedoch nicht von der Technik beeinflussen und weckte die Schlummernden mit dem allgemeinen Weckruf. Das Frühstück lief nach Plan und das Schmieren der Brote funktionierte reibungslos. Wartend auf die Morgenrunde saßen alle noch schläfrig im Aufenthaltsraum, was eine Folge der zeitigen Irritation war. Voller Eifer cremte Arthur schon sein Gesicht mit Sonnencreme ein, als würde er das gute Wetter schon erahnen (noch war es wolkig, einigermaßen warm).
Aber schon in den ersten zwei Stunden änderte sich die Wetterlage wie sie schon „vorausgesagt“ wurde. Am Anfang mussten wir eine kleine Bergetappe meistern, nichtsdestotrotz konnten wir diese mit unserem Training nach O Cebreiro locker überwinden.

 

 

 
Bergab ging es trotzdem leichter. Unser Tagespensum von 24 km, das uns nach Palas de Rei führte, wurde nur schleppend erreicht. Endlich an der „Stadtgrenze“ angekommen, fehlte Schumi eine Person bei der „Volkszählung“, die nachher herausgefunden wurde. Wir gingen weiter in den Stadtkern hinein und sahen, nachdem wir vorerst den Jakobsweg gefolgt waren, Michael, der uns zur Herberge lotste. Die ersten 20 bekamen auch sofort ein Bett, die übrigen mussten  erstmal warten. Erst nachdem manche schon geduscht hatten, kamen die letzten an. Letztendlich fanden aber alle ihr Tagesziel.

Geschrieben von Julian Schürck und Nicolai Meß.