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       Die Fastenzeit
 
                                                40 Tage ohne ...

                                               40 Tage mit ...

 

  
Die vierzigtägige Fastenzeit
ist als „Österliche Bußzeit“ bestimmt. Sie dient ganz der Vorbereitung auf die Osterfeier.

Daher bereiten sich in dieser Zeitspanne die Katechumenen auf ihre österliche Aufnahme in die Kirche (durch die Sakramente Taufe, Firmung und Eucharistie) vor, die schon Getauften hingegen durch Taufgedächtnis und Buße (mit Fasten) auf die Erneuerung der Taufversprechen und die Osterkommunion in der Feier der Osternacht. „Die Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis zum Beginn der Abendmahlsmesse am Donnerstag in der Karwoche“. „Am Karfreitag und gegebenenfalls am Karsamstag bis zur Osternachtfeier wird überall das Osterfasten gehalten“. Dieses Osterfasten ist keine Bußübung, sondern ein Trauerfasten zum Gedächtnis der Passion Christi sowie seiner Grabesruhe und unterstützt die besondere Festfreude des Auferstehungstages Ostern.
Streng gebotene Fast- und Abstinenztage sind heute noch in der katholischen Kirche der Aschermittwoch als erster Tag der Fastenzeit sowie der Karfreitag, an dem die Kirche des Leidens und Todes Christi gedenkt. In diesen Tagen dürfen sich die katholischen Gläubigen nur einmal sättigen und ein weiteres Mal eine kleine Stärkung zu sich nehmen. Dem Abstinenzgebot müssen alle Gläubigen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr folgen, dem Fastengebot dagegen alle Volljährigen bis zum Beginn des 60. Lebensjahres.
In der Fastenzeit entfällt in erster Linie nach alter kirchlicher Tradition Fleisch. Schon weil nicht jeder Mensch Vegetarismus als Verzicht empfindet, schlägt die Kirche für die österliche Bußzeit auch andere Formen der Askesen und Bußformen vor.

Viele Katholiken essen in der Zeit z.B. keine Süßigkeiten und entsagen Genussmitteln wie Kaffee, Tee oder Alkohol. Andere dagegen schränken alltägliche Gewohnheiten wie Fernsehen, Musik hören oder Computerspielen ein und meiden Kneipen- oder Diskobesuche. Auf diese Weise ist es möglich, die Fastenzeit individuell zu gestalten.

Die Sonntage in der Fastenzeit sind (wie alle Sonntage) vom Fasten immer ausgenommen.
Die Gläubigen werden in der Fastenzeit angehalten, das Gebet intensiver zu pflegen und vermehrt an Gottesdiensten und Andachten (etwa die Kreuzwegandacht) teilzunehmen. Ebenso sollten sie mehr gute Werke verrichten.

Die bewusste Einschränkung soll vor allem eine Schulung des Geistes bewirken
. Fastenzeit ist eine Zeit der Buße und der Umkehr. Daher sollen Katholiken wenigstens jährlich während der österlichen Bußzeit die Beichte ablegen. In den Gemeinden finden auch häufig besondere Bußgottesdienste statt, die jedoch den Empfang des Bußsakraments nicht ersetzen.
In der Liturgie der Fastenzeit wird immer (auch an Sonntagen und Hochfesten) auf das Halleluja und das Gloria verzichtet. Ebenso werden der Einsatz der Orgel und der Blumenschmuck deutlich reduziert oder entfallen ganz. Ab dem 5. Sonntag der Fastenzeit („Passionssonntag“) bzw. ab dem Palmsonntag werden Standbilder und Kreuze durch violette Tücher verhüllt. Von Gründonnerstag bis zum Gloria der Messe in der Osternacht werden keine Glocken geläutet, sondern stattdessen Ratschen verwendet.

HINWEIS: Die blau markierten Links verweisen alle auf entsprechende Begriffserklärungen in Wikipedia

                                


  
1  ASCHERMITTWOCH

Können sich andere an Dir orientieren?
Hilf anderen, ihren Weg zu finden

  
2
 Donnerstag, 07.02.08

Habe Mut zu dir selbst, und suche deinen eigenen Weg.

Janusz Korczak
 

 
3  Freitag, 08.02.08

Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

 
5  Montag, 11.02.08

Vor allem in der Aufnahme von Fremden zeige man Eifer und Sorge; denn besonders in ihnen wird Christus aufgenommen.
Aus der Ordensregel d. Hl. Benedikt

 
6  Dienstag, 12.02.08

Nicht Unrecht tun, vielmehr Erlittenes geduldig ertragen. Die uns verfluchen, nicht auch verfluchen, sondern – mehr noch – sie segnen.
Aus der Ordensregel d. Hl. Benedikt


  
7 
Mittwoch, 13.02.08

Sorge nicht, wohin Dich der einzelne Schritt führt: Nur wer weit blickt, findet sich zurecht.

  
8  
Donnerstag, 14.02.08

Geh
und befreie
 mit der Kraft,
 die Du hast

Richter, 6.14

 
9  
Freitag, 15.02.08

Herr, ich bin eigentlich ganz anders;
aber ich komme so selten dazu.

  
11  Montag, 18.02.08

Wenn nicht ich, wer denn?
Wenn nicht jetzt, wann denn?

Wenn nur für mich, was bin ich?

Talmudisches Wort

 
12  Dienstag, 19.02.08

Wo ein Mensch glücklich ist, hat ein anderer dafür gesorgt.
Das gilt auch vom Gegenteil


  
13 
Mittwoch, 20.02.08

Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt,nicht töricht, sondern klug.
Nutzt die Zeit!

Epheser, 5, 15-16

  
14  
Donnerstag, 21.02.08

Gott gibt jedem Vogel seine Nahrung.
Er wirft sie ihm aber nicht ins Nest.

 
15  
Freitag, 22.02.08

Gott schuf also den Menschen als sein Abbild;
als Abbild Gottes schuf er ihn.

Genesis, 1, 27

 
17  Montag, 25.02.08

We cannot
command the wind,
but we can
set the sails.

 
18  Dienstag, 26.02.08

Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte,
dann ...


  
19 
Mittwoch, 27.02.08

Wer den Schmutz immer unter den Teppich kehrt, hat bald Schwierigkeiten, auf dem Teppich zu bleiben.

  
20  
Donnerstag, 28.02.08

Herr, ich bitte dich nicht um ein ruhiges Leben, warm und satt, windstill und wellenlos. Ich bitte dich aber, bleibe in meinem Boot.

 
21  
Freitag, 29.02.08

Wer andere kennt,
ist klug.
Wer sich selbst kennt,
ist weise.

 
23  Montag, 03.03.08

Weißt Du, wo der Himmel ist, außen oder innen?
Eine Handbreit rechts und links, Du bist mitten drinnen.

 
24  Dienstag, 04.03.08

Wenn ich ein Tagebuch führen würde, welches Ereignis des heutigen Tages würde ich aufschreiben?


  
25 
Mittwoch, 05.03.08

Ich kreuzige andere mit meinenVorurteilen, Gerüchten, Verleumdungen, Unterstellungen, mit meinem Misstrauen, Jähzorn, mit meiner Eifersucht, Rechthaberei, Intoleranz, Ungerechtigkeit, Routine, Lieblosigkeit.

  
26  
Donnerstag, 06.03.08

Lass keine Unruhe

in Dir aufkommen;

 werde einfach.

Mark Aurel

 
27  
Freitag, 07.03.08

Der Mensch ist

umso reicher,

je mehr Dinge

 er liegen lassen kann.

 
29  Montag, 10.03.08

Wenn Du Wasser trinkst,

denk´ auch an die Quelle.

 
30  Dienstag, 11.03.08

Jesus von Nazareth hat nicht gebetet:

„Vater mein“, sondern „Vater unser“.


  
31 
Mittwoch, 12.03.08

Viele kleine Leute
in vielen kleinen Orten,
die viele kleine Dinge tun,
können das Gesicht der Welt verändern.

  
32  
Donnerstag, 13.03.08

Such nicht hartnäckig zu erfahren, was Deine Kraft übersteigt.

Jesus Sirach 3, 23

 
33  
Freitag, 14.03.08

Der, den der Tod nicht weiser macht,
hat nie mit Ernst
an ihn gedacht.

 
 

 
 

Meine Fastenzeit,
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meine 40 Tage ...

ohne ... mit ...
 

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