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HAUPTSCHULE
AM
STOPPENBERG |
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Doch zunächst kam alles etwas anders…. Irgendwo in den Niederlanden wollte unser Bus nicht mehr. Ein Schlauch war gerissen und die Bremsen waren funktionsun-tüchtig. Da standen wir also mitten im Dunkeln an einer Landstrasse und es ging nichts mehr. Zum Glück war es trocken und abseits der Strasse konnten es sich alle Reisenden auf einem Fahrradweg bequem machen. Kurzerhand wurde nun das für den Abend geplante Essen auf diesen Fahrradweg verlegt. Brühwürstchen wurden im Bus erwärmt und mit Kartoffelsalat in Einweggeschirr serviert, das wir im nahe gelegenen Imbiss organisiert hatten. |
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Irgendwann traf
dann der Ersatzbus ein und nachdem der Anhänger umgekuppelt und alles
Gepäck umgeladen war, konnte es um 22.30 Uhr endlich weiter gehen. |
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Auch wenn es für viele zunächst schwierig war, die verschiedenen Taue und Segel die wir an Bord erklärt bekamen auseinanderzuhalten, verstanden doch alle schnell, dass sich die Schiffe nur mit gemeinsamer Anstrengung bewegen lassen und es um Längen einfacher ist, ein Großsegel zu setzen wenn alle mit anpacken...
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Am Dienstag wurden die Segel zur Fahrt nach Terschelling gesetzt. Dort – das war bereits abzusehen- würden wir auch den Mittwoch verbringen, da aufgrund einer Sturmwarnung an ein Weitersegeln nicht zu denken war. Am Abend wurden trotz eines sehr verregneten Inseltages im „OKA 18“ die besten Tänzerinnen und Tänzer der Gruppe ermittelt. Die Stimmung ließ das mäßige Wetter schnell vergessen. Der Mittwoch war also unser Inseltag. Nach einem gemächlichen Vormittag mit „Gleitzeitfrühstück“ traf sich die gesamte Gruppe am Nachmittag zu einer gemeinsamen Inselwanderung. Einmal quer über die Insel führte uns der – zugegeben teilweise etwas morastige- Weg und bei sogar blauem Himmel erklommen wir die Sanddünen von Terschelling. Wer bis jetzt noch nichts von den angekündigten acht Windstärken bemerkt hatte wurde spätesten auf dem Dünenkamm überzeugt:
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Mit unvorstellbarer Wucht prasselten die Sandkörnen auf uns ein und die Meisten Suchten vor Schmerz ihr Heil in der Flucht an den Strand, wo der Sand wenigstens fester war. Jetzt wusste man, wie sich ein Schnitzel beim Panieren fühlt… Nach der Rückkehr zu den Schiffen stand dann zunächst das Entfernen von Sandkörnern aus Kleidung, Ohren, usw. auf dem Programm.
Am Donnerstag
wurde dann endlich wieder gesegelt. Franeker hieß der Ort, der an diesem
Tag unser Zielhafen war. Nach der Passage der Schleuse von Harlingen
erlebten wir die Durchfahrt durch die Niederländischen Kanäle und
konnten unseren letzten Abend im Zielhafen verbringen. Die Besatzung der
„Zeemeeuw“ begann schon im Hafen dass Deck des Schiffes zu reinigen, was
trotz Nieselregens und geringer Temperaturen in einer großen
Wasserschlacht endete. |
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Der Freitag stand im Zeichen der Abreise. Nach der Rückkehr nach Harlingen wurden beide Schiffe geputzt und entladen, das Gepäck verschwand im bereitstehenden Bus und nach einem abschließenden gemeinsamen „Einfallen“ in einer Harlinger Frittenbude traten wir zufrieden die Heimreise an. Nach der Rückkunft am 03. Oktober lag eine Woche voller Spaß, Action und neuer Entdeckungen hinter der Gruppe und plötzlich waren da nicht mehr Schülerinnen und Schüler von Hauptschule, Realschule und Gymnasium, sondern EINE Truppe, die gemeinsam eine begeisternde Woche erlebt hat. Im Herbst 2009 wird es übrigens eine Neuauflage des Schulprojekts „Auf dem Weg nach Santiago De Compostela“ geben… Markus Schumacher |
![]() Hier kocht der Chef persönlich |
![]() Ein opulentes Menü ... |
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![]() Markus Schumacher hebt gleich ab .. |
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![]() Und abends wurd's dann gemütlich |
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![]() Wasserschlacht am Ende der Reise |
![]() Das Gästebuch |
![]() So langsam geht die Fahrt zu Ende |
![]() Kalt und stürmisch war's |
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