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Geschafft ... und wir freuen uns, ...

... dass Frau Spil-Haufter am 29.10.08 den Arbeitsvertrag für eine 2-jährige Tätigkeit an unserer Schule unterschrieben hat!

Der Weg bis dahin war sehr schwierig und manchmal dachten wir, es ist aussichtslos, denn es galt, viele (Bürokraten-)Hürden, (Gesetzes-)Hindernisse und Finanzierungslücken zu überwinden.
Dank der tatkräftigen ideellen und finanziellen Mithilfe von LehrerInnen, Eltern und Sponsoren haben wir es aber geschafft, die letzte Finanzierungslücke zu schließen und Frau Spil-Haufter einen Arbeitsvertrag anzubieten, dem sie zugestimmt hat und nach dem sie am 01.11.08 ihre Arbeit bei uns aufnimmt.

Wie es begann?
Seit ca. 2 Jahren haben wir in der Bücherei unserer Schule eine zweite Ebene eingezogen und dort einen Selbstlernraum eingerichtet: In vielen Lexika und Nachschlagewerken, an Computern mit Internetanschluss, an rund 100 CDs zu speziellen Themen, in weit mehr als 1.000 Büchern können unsere SchülerInnen während des regulären Unterrichts nach Absprache mit ihren LehrerInnen, vor dem Untericht, in den Pausen, in der Mittagspause, in Arbeitsstunden, in Einzelarbeit oder in Kleingruppen Aufgaben lösen, nachschlagen, üben und lesen, Bücher ausleihen.

 
 
Seit einem Jahr wird dieser Selbstlern-/Freizeitraum von Frau Spil-Haufter betreut. Mit großer Fachkenntnis als Mediengestalterin, mit hohem Engagement und Verständnis für die Wünsche der Kinder, mit ausgeprägtem pädagogischen Geschick, mit einem hohen Maß an Zuverlässigkeit betreute sie diesen Raum, leitete eine Freizeitarbeitsgemeinschaft und beteiligte sich im übrigen mit großem Interesse am gesamten Schulleben. Frau Spil-Haufter löste diese Aufgabe im Rahmen der sog. Gemeinwohlarbeit. Da sie auf dem Arbeitsmarkt keine Stelle fand, leistete sie die o.g. Arbeiten in Abstimmung zwischen der Agentur für Arbeit und der Neuen Arbeit der Diakonie als Ein-Euro-Job. Dieser Ein-Euro-Job sollte nun am 31.10.08 auslaufen und trotz vieler Bemühungen hatte es keine Möglichkeit gegeben, ihn zu verlängern. Frau Spil-Haufter hätte ihre Arbeit beenden müssen; zum Bedauern von Frau Spil-Haufter, zum Bedauern aller SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern.
Mitarbeitervertretung und der Lehrerat, das Kollegium, die Schulpflegschaft und die Fördergemeinschaft haben sich nicht damit abgefunden und eine Idee entwickelt, Frau Spil-Haufter eine feste Stelle in unserer Schule einzurichten. Diese Idee ist nun Realität geworden und wir freuen uns einerseits, dass Frau Spil-Haufter "uns erhalten" bleibt, andererseits aber auch, dass wir mit einem kleinen Beitrag einem Menschen Hilfe leisten und ein Zeichen setzen konnten, dass uns die wirtschaftliche Situation nicht gleichgültig ist.

Guten Start am Montag, Frau Spil-Haufter und eine weiterhin gute Zusammenarbeit!

 


Schulleiter R. Düchting, Frau Mundt (Vors. der Förder-
gemeinschaft und Arbeitgeber), Frau Spil-Haufter

 


 

Artikel im Ruhrwort vom 06.12.2008


  


 

Artikel in der WAZ vom 12.12.2008