HAUPTSCHULE AM STOPPENBERG
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Zum Ende des Schuljahres verlassen zwei Lehrerinnen den Stoppenberg und unsere Schule, die im Laufe von mehr als drei Jahrzehnten das Bild der Schule geprägt, entscheidende Schritte zur Entwicklung des Schulprogramms beigetragen haben und zu festen Größen unserer Schulgemeinde geworden sind:
 

  Im Sommer 1978 gewannen der Schulträger und unser Kollegium mit Felicitas Strozyk eine Lehrerin für die Fächer Haushaltslehre, Mathematik und Erdkunde. Und im Laufe der Jahre wurde rasch deutlich, dass Frau Strozyk, die dann - nach der Heirat mit ihrem Mann Reinhard - Schäfer hieß, die „Chefin“ der Schulküche und die Leiterin der Fachkonferenz Haushaltslehre wurde. Feste und Feiern, die Organisation des Fachs Haushaltslehre, die Ausstattung der Schulküche, Neuanschaffung und -einrichtungen - das war neben vielen Klassenleitungen, der lang-jährigen Arbeit im Lehrerrat und all den anderen Aufgaben im Tageheimbetrieb ihr Alltag.  -  Nun, nach mehr als dreißig Jahren, wollte ihre Stimme nicht mehr so, wie es der Tagesheimalltag notwendig macht, so dass Frau Schäfer vorzeitig ihren Dienst in unserer Schule und bei unserem Schulträger beenden muss – zu ihrem und zu unser aller Bedauern.
 

Am 1. September 1976 begann Gerda Hallmann als junge Lehrerin für die Fächer Deutsch, Sport und Englisch am Stoppenberg. Immer wieder war sie Klassenlehrerin, hatte ein Ohr für alle Sorgen „ihrer Kinder“ und deren Eltern, initiierte die Freiarbeit in unserer Schule, arbeitete für uns im BEHMO-Lernnetzwerk, war geschätzte Kollegin und engagierte sich für viele Dinge des Schullebens, schließlich besonders für die Erstellung des Stundenplans. Im Laufe der Jahrzehnte änderte sich manches: Aus Gerda Hallmann wurde Gerda Seiler, mit ihrem Mann Rudi wuchs die Familie und im Laufe der Zeit stellten sich mit Jörg und Carina zwei Kinder ein. Es folgten Jahre, in denen Frau Seiler ihre Schularbeit ruhen ließ und sich ausschließlich ihren Kindern Jörg und Carina und der Familie widmete, bis sie mit halber Stelle aber voller Kraft wieder zu uns zurückkehrte. Inzwischen wuchs die Familie weiter, zwei Enkelkinder rufen nach Frau Seiler, und sie kommt diesem Ruf bereits lange, lange vor Eintritt des Rentenalters nach.

 

Die Trennung von Frau Schäfer und von Frau Seiler fällt uns allen nicht leicht, doch:

Niemals geht man so ganz, denn ein Stück von euch bleibt hier.

Danke und Gottes Segen für die Zeit danach – die hoffentlich auch immer eine Zeit mit uns bleiben wird.