![]() |
![]() |
zur Seite 1
zur
Seite 3 (von 4)
|
|
LAND -
|
|
PRAK -
|
|
|
|
TIKUM
|
|
KL.8a/b
|
|
|
|
|
|
6.5.-17.5. 2002 |
|
|
![]() |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
-ys- Gronau-Epe. Ein
angenehmer Geruch kommt einem bei Eintritt in die große Küche entgegen. Die
Bratkartoffeln brutzeln schon auf dem Herd vor sich hin. Wie ein Profi
schneidet Damir Zwiebeln klein. Der Tisch ist gedeckt und bald kann gegessen
werden. Doch Damir isst heute Abend nicht mit seiner Familie zu Abend,
sondern mit seiner Eperaner Gastfamilie. So wie er es auch schon an den
vergangenen neun Abenden getan hat.
|
Eben all das,
was täglich in einem landwirtschaftlichen Betrieb anliegt. Und was das Wichtigste ist: Damir war mit Spaß dabei. Von seinen Gasteltern Christoph und Birgit Oing wurde Damir sehr herzlich aufgenommen. „Damir soll während der zwölf Tage viel sehen und einen guten Einblick in die Landwirtschaft bekommen", erklärt „Gastvater" Christoph Oing. Damirs Klassenlehrer Wolfgang Hegemann, der die 26 Schüler betreut hat, hält das Projekt für eine pädagogisch wertvolle Erfahrung für die Schüler. „Viele Jugendliche wissen gar nicht, wo die Milch herkommt, die man im Supermarkt kaufen kann." Ziel der Praktika sollte es auch sein, dass die Schüler die Landwirtschaft als Industriezweig kennen lernen und einen Einblick in die bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt bekommen. Auch für die persönliche Entwicklung könne das Praktikum eine wertvolle Erfahrung sein, meint der Lehrer. „Viele wachsen in diesen Praktika über sich hinaus und zeigen Seiten, die sie in der Schule nicht zeigen." Auch eine entsprechende, fächerübergreifende Vor- und Nachbereitung im Unterricht gehören zu dem Projekt. Wolfgang Hegemann, der die Schüler während des Praktikums in ihren Familien besuchte, zieht ein positives Fazit. „Im Großen und Ganzen waren alle Schüler zufrieden", sagt er. Christoph und Birgit Oing haben schon mehrmals Praktikanten im Rahmen des Projektes bei sich aufgenommen. Beiden ist auch der persönliche Kontakt zu dem Schüler wichtig. Gemeinsame Abendessen und anschließend noch ein wenig Fernsehen im gemütlichen Wohnzimmer gehören genauso zu dem zwölftägigen Aufenthalt wie die Arbeit - Praktikum mit Familienanschluss eben. |
Das Fazit fallt auf beiden Seiten sehr positiv aus. Damir sei auf dem
Hof, aber auch im Haushalt eine sehr gute Hilfe gewesen und habe sich
geschickt angestellt, sind sich Christoph und Birgit Oing einig. Auch die
Kinder des Ehepaares haben den dreizehnjährigen Schüler sofort ins Herz
geschlossen. Vor allem in der Küche überraschte der Schüler seine
Gastfamilie immer wieder im positivsten Sinne. Ganze Mittagessen könne er
selbstständig zubereiten, lobt Birgit ihren Gast.
|