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Protokoll der
 Schulkonferenz
vom 13.09.2007


 

laut Einladung vom 04.09.2007
Termin: 13.09.2007
TeilnehmerInnen: s. Teilnehmerliste
Zeit: 19:30 – 21.10 Uhr

Begrüßung:

Die TeilnehmerInnen stellten sich und Ihren Bezug zum Stoppenberg vor. Besonders gratuliert wurde Stefanie Ocepek und Florian Smula als neuen Schülersprechern.

Die vorgelegte Tagesordnung wurde einstimmig beschlossen. Das Protokoll wird künftig wechselnd von Eltern und LehrerInnen geschrieben. Mit Herrn Hegemann beginnen die LehrerInnen, so dass die Eltern das Protokoll der nächsten Konferenz übernehmen.

1.           Der vorgelegte Jahresplan  und die damit verbundenen besonderen Veranstaltungen und Einrichtungen wurden wie vorgelegt einstimmig beschlossen.

2.           Das Verfahren zur Erteilung der Noten zum Arbeits- und Sozialverhalten

Der Konferenz wurde die Entwicklung und die Idee des Verfahrens erläutert. Es wurde deutlich, dass es zur Zeit keine „Ideallösung“ im Umgang mit diesen neuen Noten gibt; Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen und Leser der Zeugnisse befinden sich in einem Prozess, in dem es durchaus in den kommenden Jahren adäquatere, transparentere, treffendere, aussagekräftigere Lösungen geben mag. So haben sich in den drei Schulen des Zentrums auch unterschiedliche Verfahren entwickelt; einerseits aufgrund der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit, andererseits aufgrund der Verfassung des Schulzentrums (drei Schulen, drei Schulprogramme, drei Mitwirkungsgremien).

 

 
Folgender Antrag wurde einstimmig beschlossen:
Der Kriterienkatalog (s. Anlage) wird zur Grundlage der Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens gemacht. Die SchülerInnen und damit die Eltern erhalten diesen Bogen. Am Sprechtag geben sie ihn mit ihren Einschätzungen den KlassenlehrerInnen. Die KlassenlehrerInnen und die FachlehrerInnen nutzen ihn zur Beratung und Notenfindung. Vor den Zeugnissen machen die KlassenlehrerInnen eine Vorschlagsnote und tragen diese in die Zensurenliste ein. Die FachlehrerInnen ergänzen abweichende Beurteilungen. Im Vorfeld und/oder während der Zeugniskonferenz werden Differenzen erörtert und ggf. durch ergänzende Bemerkungen im Zeugnis deutlich gemacht. (s. Anlage) Nur in erforderlichen Einzelfällen werden diese Noten durch Bemerkungen ergänzt.
In die Zeugnisse werden zusätzlich Hinweise auf besondere schulische und außerschulische Aktivitäten und ehrenamtliche Aufgaben der SchülerInnen aufgenommen. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die außerschulischen Aktivitäten keinen Einfluss auf die Noten im Arbeits- und Sozialverhalten haben.

3.           Die private Mediennutzung unserer SchülerInnen auf dem Schulgelände
Die Konferenz erörterte und bestärkte das Erziehungsziel eines verantwortlichen, kompetenten und sinnvollen Umgangs mit Medien jeder Art. Dieses Ziel kann in den Alltag der Tagesheimschule jedoch nur so integriert werden, dass der Unterricht in konzentrierter und ungestörter Weise stattfindet. Daher beschloss die Konferenz einstimmig:
Geräte wie Handys, iPods, MP3-Player, Walkmen, Spielkonsolen usw. dürfen nur in den Freizeiten außerhalb der Klassen aus den Taschen geholt und benutzt werden, also in der Regel nur im Erdgeschoss und außerhalb des Hauses. Geräte, die SchülerInnen in der Klasse oder in den Fluren herausholen, nutzen oder sichtbar tragen, werden eingezogen und den Eltern übergeben.

4.           Planung eines „Gesundheitstags“ im 2. Schulhalbjahr

Am 19.06. 2007 wird ein Projekttag „Gesundheit“ in unserer Schule stattfinden, an dem Interessen und Fragen von Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen behandelt und beantwortet werden sollen. Mit Hilfe verschiedener Einrichtungen der KKENW und anderer Institutionen soll ein möglichst breites Angebot geschaffen werden.
Die Mitwirkungsgremien wurden aufgefordert, in ihren jeweiligen nächsten Sitzungen konkrete Fragen zu sammeln, die dann zur Grundlage der Planung dieses Tages gemacht werden.

5.           Das COM-Projekt

Den TeilnehmerInnen wurde die Geschichte des COM-Projekts noch einmal kurz erläutert:

·        bis 1976: Bau und Fertigstellung des Schulzentrums ohne Kapelle, ohne Meditationsraum oder etwa einen Raum der Stille

·        1975: Hinweis von Kardinal Hengsbach: Messbuch für die „Kapelle am Stoppenberg

·        1999: Idee des Baus eines Meditationsraums für das gesamte Schulzentrum mit dem Essener Konsens, verstärkt durch die Formulierung und Verabschiedung des „Stoppenberger Appells“ als Bindeglied, Selbstverpflichtung und Auftrag an alle drei Schulgemeinden

·        2001: Beschluss mit dem Schulträger: Bau eines Hauses der Stille auf dem Schulgelände, Unterstützung durch den Essener Konsens und viele damit verbundene Unternehmen

·        2001: Wettbewerb zur Namensfindung unter den SchülerInnen des Schulzentrums endet mit der Entscheidung für COM (= Kommunikation, community, Kommunion, „Komm!“ … )

·        2002: Architektenwettbewerb mit und durch den Schulträger, Weihbischof Grave, Schul- und Baudezernent, Direktor des Arbeitsamtes, Präsident der IHK u.a., Entscheidung für ein Modell von RealschülerInnen

·        anschließend werden aufgrund der Finanzsituation des Bistums alle bisherigen Planungen durch den Schulträger gestoppt

·        2005: Auf Antrag der drei Schulen regt Herr Generalvikar Dr. Thönnes an, für das Haus der Stille Container zu nutzen, die kostenlos zur Verfügung stehen.

·        2006: Nach einjähriger Planungs- und Prüfungsphase wird durch den Träger entschieden, dass die Transport- und Einrichtungskosten zu hoch sind; der Träger sucht jedoch mit den Schulen nach einer Alternativlösung

·        2007: Der Träger und die drei Schulgemeinden stimmen dem Konzept zu, ein Holzständerhaus mit einer Grundfläche von ca. 220 qm zu bauen. Ein Sponsor übernimmt ca. 220.000 € Baukosten, die drei Schulgemeinden tragen gemeinsam die Restsumme von 60.000 €. Dieses Geld soll durch Aktivitäten der Schulgemeinden zusammengetragen werden (Charity Walks, Schulfeste, Bausteinverkauf, T-Shirt, Oldie-Nights, Aktionen mit Goodsellers ….)

·        2007: Gründung des Bauvereins „COM – Haus der Stille und Begegnung“ e.V., der gleichzeitig in Verbindung mit dem Träger die weitere Planung übernimmt.

Die Konferenz beschloss, dass künftig vor Beginn der Klassenpflegschaftsversammlungen in einer gemeinsamen Runde in der Halle über die Idee con COM und über den Stoppenberger Appell informiert wird, so dass auch neue Mitglieder der Schulgemeinde in den Prozess und in die Idee des Stoppenberger Appells integriert werden und die gemeinsame Idee stützen und tragen.
Zudem soll in allen Ebenen der Schule intensiv auf die Bedeutung dieses Projekts für die (gemeinsame) Arbeit im Schulzentrum verwiesen werden.  Dies kann auch bzw. noch besser dadurch geschehen, dass die SchülerInnen in die Planung und Realisierung des Baus bzw. der Gestaltung von COM eingebunden werden. So kann z.B. ein COM-Logo entwickelt werden, im Kunst-, Textil-, Technikunterricht können die künftige Nutzung, die Raumgestaltung usw. geplant werden.

6.      Impulse und Anregungen der SchülerInnen

Die SchülerInnen berichten, dass am Mittwoch, 19.09.2007, in der 8. und 9. Stunde das SV-Blockhaus mit einem kleinen Fest eingeweiht wird.

Sie tragen die Ergebnisse eines Ideenwettbewerbs der SV vor: Danach wünschen die SchülerInnen vor allem im Außenbereich neue Möglichkeiten der Gestaltung: neue Basketballkörbe, Spiel- und Bewegungsgeräte im Außenbereich, Möglichkeiten zum Klettern und Turnen, weitere Sitzgelegenheiten im Bereich des Tennisplatzes.

Die Konferenz schlägt die Kontaktaufnahme mit Fachleuten bzw. Unternehmen und Einrichtungen (u.a. „Bewegungswerkstatt“), die Einbeziehung von Unterrichtsbereichen (Technik) und die konkrete Planung vor, so dass die Frage der Finanzierung konkret geklärt werden kann.

Weiter schlägt die SV die Anschaffung eines Getränkeautomaten vor (Kalt- und Heißgetränke). Dabei ist auf Kosten und Umweltschonung zu achten. Ggf. kann ein solcher Automat im Blockhaus aufgestellt werden.

Die Konferenz dankte den Schülersprechern ausdrücklich für die konkreten und konstruktiven Vorschläge.

7.      Verschiedenes

7.1                  Aufgrund aktueller Vorgänge bestärkte die Konferenz den Beschluss der Schulpflegschaft, Schülerinnen, die nicht angemessen gekleidet zur Schule kommen (übertriebene Bauchfreiheit, tiefe Ausschnitte, knappe Hosen oder T-Shirts) ggf. nach Hause zu schicken um angemessen bekleidet zur Schule zurück zu kommen.

7.2                  Schülerinnen und Schülern, die in der Schule oder auf dem Schulgelände öffentlich Intimitäten austauschen (küssen, intensive Körperberührungen …) werden durch die LehrerInnen wie bisher auch weiterhin durch entsprechende Ansprache und ggf. durch Schulordnungsmaßnahmen angehalten, sich angemessen in der Schule und in der Öffentlichkeit zu verhalten.

7.3                  Z.Z. haben sich 32 SchülerInnen der Klassen 8 und 9 für den Lotsendienst vor der Schule gemeldet. Nach den Herbstferien bzw. nach den Praktika werden sie durch die Polizei ausgebildet. Gesucht werden weiterhin Erwachsene (Eltern, NachbarInnen, Großeltern …) die bereit sind, die SchülerInnen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

7.4                  Die Konferenz setzte einen Ad-hoc-Ausschuss der Schulkonferenz ein, der unaufschiebbare Entscheidungen kurzfristig treffen kann, um im Anschluss zeitnah in den betreffenden Gremien die erforderlichen  Beschlüsse auf der Grundlage der RSO-BiE herbeizuführen.

Einstimmig bestimmte die Konferenz folgende drei Personen bzw. ihre jeweiligen Stellvertreter zu Mitgliedern dieses Ausschusses: die/der Vorsitzende der Schulpflegschaft, die/der Schülersprecher, der Schulleiter.

Stoppenberg, 14.09.2007

f..d.R.

Hegemann, Konrektor