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Am Donnerstag ergaben sich
gleich zwei Highlights: Trockenfallen und eine Nachtfahrt standen auf dem
Programm. Der Wind war an diesem Tag deutlich abgeflaut und auch die
Temperaturen waren erträglich. Die Skipper entschieden sich, die Schiffe auf
einer Sandbank zu stoppen und dann bei ablaufendem Wasser auf dem Sand aufsetzen
(„trockenfallen“) zu lassen. Für alle bedeutete das eine willkommene Phase der
Ruhe mitten auf dem Meer. Nach einigen Stunden des Wartens war es dann gegen
15.00 Uhr soweit. Das Wasser stand nur noch kniehoch und die ersten Freiwilligen
durften die Schiffe via Leiter und Laufplanke verlassen. Es war ein stetiges
Kommen und Gehen an den Bordwänden der Schiffe, die nur wenige Meter voneinander
entfernt lagen. Gegen 17.00 Uhr war auch der letzte Wassertropfen verschwunden
und jeder an Bord konnte trockenen Fußes das Schiff verlassen, übers Watt
spazieren, Muscheln und Austern suchen oder sich im Schlick eingraben. Da man
solche Möglichkeiten vor allem im Herbst nicht so häufig hat, wurde natürlich
auch das obligatorische Gruppenfoto in diesem Jahr vor den Schiffen gemacht!
Erst weit nach Einbruch der
Dunkelheit war wieder genug Wasser unter den Booten, um die Fahrt zu einem
kleinen Anleger am Abschlussdeich fortzusetzen. Schon etwas spannend, wie der
Skipper sich mit Hilfe des Maats im Bug und einer starken Handlampe orientieren
musste. Auch dieses „Abenteuer“ überstanden wir und konnten nach dem Anlegen den
letzten Abend an Bord genießen.
Am Freitag hieß es wie immer
Schiffe aufräumen, packen, Gepäck von den Schiffen zum Bus bringen, usw. Zu
unserer großen Freude konnten wir dies alles in diesem Jahr bei trockenem Wetter
erledigen und während des abschließenden gemeinsamen Mahls in einer Harlinger
Pommesbude (natürlich mit mindestens fünf Sternen...) gab sich sogar die Sonne
erneut die Ehre.
Am Ende einer tollen und
erlebnisreichen Woche sanken alle in die Bussitze und ließen sich mit vielen
neuen Eindrücken nach Hause chauffieren.
Wir freuen uns irgendwann auf
eine neue Segelfreizeit, im nächsten Jahr sind wir aber „…dann erst mal weg…“
auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela.
Markus Schumacher
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