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Internationaler SchülerInnenaustausch

mit einer Schule in Danzig

Gegenbesuch von Freitag, 28.05. bis Donnerstag, 03.06.2009

 

 
 
 

 

 

Herr Düchting schrieb am Dienstag, 01.06. in einer Email:
  
... der heutige Tag brachte uns ein vermischtes Programm: Vormittags stand der Besuch des Solidarnosz Museums an, den wir in fünf gemischten Gruppen bewältigten. Ausgangspunkt war die Danziger Werft. Von dort aus besichtigten wir ein nagelneues Denkmal, einen Teil der Berliner Mauer und der Mauer der Werft, die zum Gedenken an die Bedeutung von Solidarnosz für die Wende in Europa aufgestellt worden sind.
Im Museum selbst waren Exponate, aber auch Filme und Originalnachstellungen der damligen Schauplätze der Gewerkschaftbewegung.
Die Mädchen und Jungen hielten ihre Arbeitsergebnisse schriftlich fest. Zwischendurch gab es von Frau Aniol immer wieder Bonbons, denn schließlich ist heute der internationale Tag des Kindes (Wir sollten unserem Direktor davon erzählen..)
Damit hängt auch der zweite Teil des Tages zusammen, denn Unterricht gab es nicht, dafür maßen sich die SchülerInnen beim Sportfest. Unsere Mädchen und Jungen unterlagen beim Volleyballspiel nur knapp aber ehrenhaft mit 26 zu 24. Als Belohnung bekamen alle eine extra gepresste Ehrenmedaille- auch die schwer arbeitenden betreuenden Lehrkörper.
Heute Abend gibt es in den Familien Bigos, Piroggi, Mehlsuppe, Fisch....etc.
Morgen werden wir beim abschließenden Projekttag alle Erlebnisse und Erfahrungen Revue passieren lassen, eine Fotoshow erstellen und den Abend mit einem Lagerfeuer bei den Pfadfindern ausklingen lassen.

Herzliche Grüße auch von den SchülerInnen

V. Brock-Frilling und R. Düchting

P.S. Gestern goss es den ganzen Tag in Strömen, heute ist es muckelig und trocken.


 
 

 

 

  
    
 

 

 

 

 
  Mittwoch, 02.06.10

 
Heute stand "Schule" über dem Tagesablauf des letzten Programmtages:
Um 7:45 Uhr teilten sich die 28 SchülerInnen in verschiedene Gruppen und besuchten je zwei Stunden lang verschiedene Fächer und Klassen. Um 10 Uhr stellten sie die Gruppenergebnisse des gestrigen Tages, also des Besuchs im Solidarnosc Museum, vor. Danach arbeiteten je vier deutsche und polnische SchülerInnen die Erfahrungen auf, die sie in den vergangenen Tagen gemacht hatten: Die Stadt Danzig, Malbork, die Westerplatte, das KZ Stutthof, Solidarnosc, Leben in den Familien ...
In Plakaten und mit Fotos wurde dazu eine Ausstellung vorbereitet.

Die Arbeit wurde zuerst unterbrochen von der Teilnahme an der Vorbereitung jüngerer Schüler: Sie trainierten in strammer Disziplin einen polnischen Tanz. Toll! Nach dem Mittagessen ging' s noch einmal an die Arbeit. Und am Abend steht der Abschlussabend auf dem Programm - leider wegen des regnerischen Wetters nicht beim geplanten Lagerfeuer, sondern bei Pizza und Disco in der Schule.
Und am Donnerstag startet um 10:20 das Flugzeug von Danzig und wird planmäßig um 11:55 Uhr in Dortmund landen.

Bis dahin

Herzliche Grüße

Veronika Brock-Frilling und Reiner Düchting

 

Na, Kevin, Nico, Dominik: futtern wie bei ... ?!

 

Training für einen polnischen Tanz
 

 
 

  Gruppenarbeit
 

 
 

 
  Mittwoch/Donnerstag, 02./03.06.10

 

 

   
Der letzte Abend, der Mittwoch also,  sollte eigentlich am Lagerfeuer stattfinden; doch das Wetter war vorher feucht und kühl. So tauschten wir das Lagerfeuer mit dem Speisesaal der Schule und die Würstchen mit Pizza. Was gleich blieb: Die Siegerehrung der Stadtrallye vom ersten Tag, das gemeinsame Essen und Trinken, ein wenig Disco und der Gedanke daran, dass es morgen ans Abschiednehmen gehen würde.

Und dann kam die große Überraschung:
Dorota Aniol, die Lehrerin, die uns während der gesamten Woche betreut und begleitete, hatte neben Geschenken für die Sieger für jede und jeden ein T-Shirt mit unserem Gruppenfoto machen lassen – und wer wollte darauf nicht alle Unterschriften verewigen!? Danach gab´s eine Reflexionsrunde der zurückliegenden Woche mit „Abfalleimer“ (sollte man nicht mehr machen), „Waschmaschine“ (könnte man verbessern) und „Koffer“ (sollte man mitnehmen und beibehalten). Die häufigste positive Erwähnung im Koffer: neue Freundschaften, gute Kontakte.
Doch am Donnerstag halfen keine Tränen, keine Geschenke und auch keine Verabredungen für Danzig oder für Essen in den kommenden Ferien: Um 10:20 Uhr startete die Maschine vom Lech Walesa Airport und landete pünktlich um 11:30 Uhr in Dortmund. Ein letztes Gruppenfoto, die Suche nach unserem Bus und schon waren wir wieder in Stoppenberg – mit der Erinnerung an eine aufregende Woche bei aufmerksamen Menschen in einer Stadt mit atemberaubender Geschichte und Gegenwart.