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  Stoppenberger SchülerInnen auf dem Jakobsweg

Tagesbericht 15.10.2009: Hospital de Órbigo – Astorga

(Text der Email: ... Guten Abend, hier nun der Bericht aus der Schokoladenstadt ASTORGA. Gruss Michael)

)

  

Astorga - die Stadt der Schokolade

Wie jeden Morgen sind wir von Schumilein mit seinem wundervollen Weckruf „Aufgewacht, die Sonne lacht!“ geweckt worden und wie jeden Morgen ging das große Packen los. Die Zimmer in unsere Übernachtungsstätte waren etwas klein, für so viele „Bewohner“ – ein Gekrame und Gequetsche ohne Ende. Man hörte kein „guten Morgen“, sondern eher ein „geh von meinem Fuß runter!“ Nachdem eisigen Frühstück unter freiem (dunklen) Himmel ging es dann doch endlich los.

 Es lagen ganze 18 Kilometer vor uns, die wir heute mal mit einem kleinen Rollentausch  ablatschten: unser Truckteam  Micha und Lara „latschten“  heute probeweise mal mit uns. Dafür fuhren Holger und Schumi den Truck.

 Zu Beginn war die Strecke recht eben, doch nach Schumis gewohnter „Stunde, anderthalb“ wurde es dann „hügelig“. Es war nur noch ein Bergauf und -ab. Der Weg war heute nicht unser bester Freund: viele große, runde Steine lagen ungünstig auf dem Weg herum. Es bestand eine gewisse Ausrutsch-gefahr  für alle.  Doch auch dieses Hindernis haben wir alle gemeinsam gemeistert.

 

 

 

 

 

 

Vor uns lag die Schokoladenstadt Astorga.  Schokolade-die himmlische Versuchung von fast jeder Frau, doch bei den Preisen überlegte man sich den Einkauf doch. Neben der Kathedrale kann man ein Werk von Gaudi sehen (Bischofspalast). Der Platz vor der Kathedrale eignete sich bestens zum Sonnenbad bei 30°. Wieder einmal zauberte Holger mit fleißiger Unterstützung einiger kleiner Nachwuchsköche ein leckeres Essen und andere Mitpilger waren genauso begeistert wie wir von Reis mit Currysauce.

Die Herberge die wir heute Nacht einnehmen hat eine saubere Dusche und ein warmes Bett! Und wie jeden Abend darf Schumi seine mobile Arztpraxis öffnen und seine Blasen-Patienten versorgen. Doch was würden wir nur ohne diese mobile Praxis machen?!

Morgen geht’s ab in die Berge! Von daher wünschen wir euch allen noch schöne Ferien und gutes Wetter;D

 

Die von Schokolade lebenden Pilgerinnen Vivien Patyk und Magdalena Thauern

     
 
 
 

 
     
 
   

 

 

 
Tagesbericht
16.10.2009: Astorga – Rabanal del Camino

Nach einer ruhigen Nacht, wurden wir um 7.00 Uhr von Schumi´s alltäglichem Weckritual in die „harte“ Pilgerwelt zurück geholt.

Der Morgen verlief mit einer Besonderheit: Jessica Fischer hat Geburtstag. In der Morgenrunde haben wir bei nur 4°C ein Geburtstagslied für Jessica gesungen und sie durfte Ihre Geburtstagstorte entgegen nehmen.

 Das Pilgern im Morgen war ziemlich hart. Hände und Füße sind durch die Kälte beinahe abgestorben. Zum Mittag hin wurde das Wetter genauso genial wie in den letzten Tagen: 25°C, blauer Himmel und die Sonne schien. Hände und Füße tauten wieder auf und man konnte sogar im T-Shirt laufen.

Die heutige Etappe war leicht aber stetig ansteigend, sie führte über Schotter- und Asphaltwege, zum Ende sogar durch Wälder. Dadurch, dass sie so abwechslungsreich war, gestaltete sich die Strecke sehr angenehm  und die 19km gingen, wie im Flug vorbei.
Nachdem wir  alle ankamen, konnten wir sofort in die Herberge, da wir diese schon seit gestern gesichert hatten und luden den LKW mit unserem Kettenverfahren aus.

Die Herberge besitzt  einen schönen Innenhof mit einer Bar. Es gibt diesmal nur zwei Schlafräume. Einer für 38 Pilger, die anderen fünf von uns schlafen in einem anderen Schlafsaal.

Jetzt gibt es „lecker Essen“, deswegen bis Morgen. 

Christoph Yannakis und Nico Cornelißen

P.S.: Auch am kommenden Sonntag will Radio Essen wieder zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr vom Pilgerweg berichten!