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Stoppenberger SchülerInnen auf dem Jakobsweg

Tagesbericht 05.10.2009: Hornillos del Camino - Castrojeriz

(Text der Email: Eine Turnhalle bietet uns fuer diese Nacht Herberge. Wir hatten eine Erscheinung mit einem Engel, der das ermoeglichte.
Gruss Lara + Michael)

Hallo Ihr da draußen in der Zivilisation!!
Wir hoffen, bei Euch ist genauso gute Stimmung wie bei unsJ.
Um halb Acht wurden wir durch den Schumi-Wecker zum Aufstehen gezwungen.
Nachdem wir kein Brot mehr beim Frühstück übrig gelassen hatten und der LKW gepackt war, zogen wir los.

Der Weg ging hauptsächlich nur durch die „Pampa“ und zog sich wie Kaugummi.
Nach 5,5 km kamen wir an einer Quelle vorbei, wo einige eine Pause gemacht haben.
An der Quelle stand ein Haus, das auch als Herberge genutzt wird.
Wenn man über ein Stück Wiese ging, kam man an eine sehr schöne Toilette.
Die Toilette bestand, um genau zu sein aus vier Ziegelsteinen und einer Klobrille (ein sehr schöner Anblick :D)
Nach der Pause ging es weiter nach Hontanas. Die meisten der Gruppe waren schon weiter weg und so blieben nur wenige, die mit Schumi, Arthur und Anne in einem gemütlichen Cafe einen „Café con leche“ tranken und ein Eis aßen.
Der nächste Teil der Strecke nach Castrojeriz war total anstrengend und am Wegrand sahen wir nur Gräser, die den Weg nicht viel spannender machten.
Nach einigen Kilometern und qualmenden Füßen später kamen wir an das alte Kloster „St. Anton“. Von dort aus war es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel.
Um 15:46 Uhr waren wir ENDLICH da. Jetzt sind wir mit dem Duschen unter eiskaltem Wasser fertig (ist halt nix für Warmduscher hier) und sind hier in der Turnhalle, in der wir heute wohnen. Einige spülen oder sitzen einfach auf ihren Isomatten und andere verfassen grade diesen Tagesbericht :D.

Um 22 Uhr ist Nachtruhe und wir werden schöööön schlafen.
Morgen wird dann diese Zeilen jemand anderes verfassen. :)

Diesen Text schrieb Lena Gallinat !

 

 

 

  

 

 
 

 
 

 

 

  

 
Tagesbericht
06.10.2009: Castrojeriz – Fromista

(Text der Email: Guten Abend zusammen, ein leicht verregneter Tag war es - aber wir haben ein Dach ueber dem Kopf, dank eines weiteren Engels. LG  Lara + Michael)

Um 07.30 wurden wir mit dem typischen Weckruf „Aufgewacht die Sonne lacht!“  geweckt. Dann haben wir erst einmal gefrühstückt und den Truck beladen.

Der Tag hat verregnet und bewölkt angefangen, aber es wurde immer besser bis die Sonne uns wieder von der linken Seite verbrannte. Die heutige Etappe sollte 26 km lang sein -es waren gefühlte 40km!-  Der angekündigte „Hügel“ am Anfang der Strecke hat sich dann als wahrer Berg herausgestellt und der weitere Weg war einfach nur lang, ermüdend und wollte kein Ende nehmen. Weil man nach einer Pause läuft wie ein angeschossenes Wildschwein, lässt man unnötige Pausen weg und verkürzt die, die nötig sind.

Als wir endlich am Zielort ankamen waren alle überglücklich! Die Unterkunft für heute ist ein nicht gerade sauberes Gemeindezentrum, aber immerhin haben wir ein Dach über dem Kopf. Duschen durften wir uns im nahegelegenen  – ca. 1km weit entfernten - Schwimmbad. Leider wieder nur eiskalt, wir müssen uns wohl daran gewöhnen.

Nachdem sich alle frisch gemacht haben gibt es nun Essen und die kleinen Wunden werden versorgt. Da die meisten von uns gerade ziemlich schlecht laufen können „freuen“  wir uns auf die morgige Etappe und sind schon gespannt was uns erwartet, aber davon wird jemand anderes berichten.

Von Ann-Marie Solka, Anna Ukras  und Sarah Kloska