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HAUPTSCHULE
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Die restlichen Kilometer zogen sich an der Schnellstraße. Man konnte endlich Sahagún sehen, aber die schönen gelben Pfeile haben natürlich in eine andere Richtung, mitten in die Pampa gezeigt. Wir liefen den „Umweg“, wie wir alle fanden, um uns eine kleine Klosterruine im Vorbeigehen anzusehen. Endlich in der Stadt angekommen finden wir unsere Unterkunft für die heutige Nacht: Eine alte Kirche, deren obere Etage vollgestellt ist mit Hochbetten, die kleine Nischen bilden. Das Gepäck wurde wieder per Kette hochgetragen & überglücklich (!) haben wir festgestellt, dass die Duschen saukalt sind. Am Abend wurde wieder lecker gekocht, zum großen Interesse vieler Spanier die sich gefragt haben, wer denn da auf der Straße am Fleischbraten war. Nun haben wir uns in Grüppchen verteilt, hören Musik, quatschen und sind am chillen ;) Morgen geht es hoffentlich gut erholt weiter. Achja, auf einmal waren die Duschen warm. Das wurde von einigen sofort ausgenutzt ;) Buenas Noches, Anna Hiegemann |
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Tagesbericht 10.10.2009: Sahagún – El Burgo Ranero (Text der Email:
... leider klappt es erst heute, die
Berichte der letzten 2 Tage zu senden. Auf dem Lande ;-) gibts halt nur
Mobilfunk, kein Internet. Liebe Gruesse zum Nationalfeiertag aus der
Stadt Leon
Nachdem unsere Muskeln durch Massagen gelockert und die Beweisfotos gelöscht wurden, zogen wir mit ein paar Leuten los, um im Irish Pub eine Cola zu trinken ;). In der Abendrunde kassierten wir wieder Lob und Tadel und gingen danach in eine alte Kirche in Sahagún, die zur Pilgerherberge umgebaut wurde. Wir hatten Glück, dass wir in kleinen Nischen schliefen, so mussten wir das Schnarchen und reden der Mitpilger nicht hören und konnten ruhig einschlafen.
Der nächste Morgen
fing ganz entspannt um 7.30 Uhr mit dem Packen der Koffer an. Wir
frühstückten im Freien, schmierten unser Lunchpaket, hielten die
Morgenrunde und gingen los. Für den heutigen Tag standen 18 km an,
eigentlich sollte es Berg auf und Berg ab gehen, davon merkten wir aber
nichts.
Zu Anfang liefen wir ganz vorne, nach einer Zeit, als wir keine Lust
mehr hatten, liefen wir beim roten Schlusslicht, machten ein Päuschen
und boten Arthur Chips an. Als wir unsere Musik rausholten, wurden wir
immer schneller, motivierter und rasten an allen vorbei.
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Auf dem Camino trafen wir Magdalena und Rike, mit ihnen dichteten wir schmutzige Lieder. Die Landschaft war relativ öde, es gab viele Felder und Straßen. Das Wetter war angenehm kühl, später kam die Sonne raus und vertrieb die dunklen Wolken. Gegen 14 Uhr kamen wir in El Burgo Ranero an, dort hatten Lara und Michael sich darum bemüht, eine Unterkunft für uns zu bekommen. Wie schon die Pilgergruppe vor 2 ½ Jahren sollten wir in einer Grundschule, in der Aula schlafen. Wir wuschen unsere Wäsche und unsere Haare im Waschbecken (für Duschen hatte die Schule kein Geld ;)). Nach dem sättigendem Nudel-Gorgonzola-Spinatgericht holte Holger seine Gitarre raus, um unsere Ohren zu beglücken. Direkt scharte sich eine Menge Singlustiger um ihn herum und sangen mit. Andere vorbeilaufende Pilger stellten sich an den Zaun, tanzten und sangen ebenfalls mit. Viele verbrannten noch weitere Kalorien auf dem Fußball-/Basketballplatz. Wir hoffen, dass wir gut schlafen werden und wünschen euch Lesern eine gute Nacht.
Marie Mück und Hannah Raasch |
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