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HAUPTSCHULE
AM
STOPPENBERG |
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Nach neun Stunden Segelzeit lief auch die „Novel“ bei Einbruch der Dämmerung im Hafen von Vlieland ein. Am nächsten Tag sollte unser „Inselhopping“ weitergehen. Terschelling hieß das Ziel. Um ehrlich zu sein, waren viele von uns nach einem langen Tag allerdings eher an einem ruhigen Abend als an neuen Abenteuern am nächsten Tag interessiert… Die Reise nach Terschelling war wirklich eine kurze. Bei quasi null Wind musste der Skipper für die letzten Meter den Schiffsdiesel bemühen. Wir waren bereits am frühen Nachmittag am Ziel und hatten ausreichend Zeit, uns Terschelling anzusehen. Einige liehen sich sogar ein Tandem und erkundeten so die Insel. Das Highlight des Tages wartete am Abend auf uns: gemeinsam besuchten wir die Inseldisco „OKA 18“ und rockten den Laden, bis die Party gegen 1.00 Uhr beendet war. Schließlich stand am nächsten Tag wieder Segeln auf dem Programm! Unser vorletzter Segeltag führte uns wieder zurück auf´s Ijsselmeer. Die „Novel“ lief zuerst von Terschelling aus, die „Suydersee“ holte (wie nicht anders zu erwarten) schnell auf. Etwas ungewöhnlich war, dass der Skipper der „Suydersee“ beim Überholmanöver relativ dicht an die „Novel“ heransegelte – und schon flogen erste, mit Wasser gefüllte Luftballons auf´s Deck der „Novel“. Mit diesem „Angriff“ hatte keiner gerechnet. Alle hatten viel Spaß und an Bord der „Novel“ wurden ab jetzt Pläne für eine Revanche geschmiedet…
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Unseren letzten Abend an Bord der Schiffe verbrachen wir in Makkum, einem Ort am Ijsselmeer, von dem es am nächsten Tag nach Harlingen gehen sollte. Die Decks beider Schiffe wurden schon vor- bzw. in Makkum auf Hochglanz gebracht und so sollten wir am nächsten Tag weniger Arbeit haben. Ablegen am letzten Tag unserer Reise: die „Novel“ legte schon ab, während an Deck der „Suydersee“ noch geschrubbt wurde – gut so, denn jetzt flogen die Wasserbomben von der „Novel“ zur „Suydersee“… Um den Spaß abzurunden, wurde die große Wasserschlacht bei der nächsten Schleusendurchquerung intensiviert. Vor allem der Maat der „Suydersee“ hatte, mit einem Wassereimer „bewaffnet“ sichtlich Freude an der Aktion. Nach der Schleuse hieß es dann Luftballonreste vom Deck entfernen und auf die Einfahrt nach Harlingen warten. Genau in diesem Moment erlebten wir dann auch den ersten Regen. Ein Wetter, das uns zum Glück in der gesamten bisherigen Woche erspart geblieben war! In Harlingen mussten nun noch beide Schiffe von innen gereinigt werden. Eine Arbeit, die zwar nicht zu unseren Lieblingstätigkeiten zählte, die aber trotzdem nach 1,5 Std. zur vollsten Zufriedeheit unserer Skipper abgeschlossen war. Bevor es nun mit dem Bus in Richtung Heimat gehen sollte, endete unsere Woche in den Niederlanden mit einem „Ausflug“ in die örtliche Pommesbude – Fritten und Frikandeln für alle rundeten eine wirklich schöne Woche ab.
Markus Schumacher |
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