HAUPTSCHULE AM STOPPENBERG
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C O M - Haus der Stille und Begegnung
 

Der 1. Spatenstich am Mittwoch, 14.  April 2010 um 15:00 Uhr

 

Herr Rohde, Vors. des Bauvereins, begrüßte alle Anwesenden

Liebe Gäste! Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern!

Heute ist ein bedeutender Tag in der Geschichte dieses Schulzentrums. Darum will ich ein gern paar Worte über COM verlieren. Beginnen will ich mit einem kleinen Rückblick:
 
1976      Fertigstellung dieses Schulzentrums ohne gemeinsame Kappelle, Meditationsraum oder Raum der Stille
1999      Erste Ideen, für das gesamte Schulzentrum einen Meditationsraum zu bauen
2001      Namenswettbewerb (der Name COM gewann: Kommunikation, Community, Kommunion, Imperativ „Komm!“, „Christliches oder
            Menschliches“ „Gehst du mit ins COM?“)
2002      Architekturwettbewerb an den 3 Schulen, aber auch Stopp der Überlegungen
            wegen der Finanzsituation und des Zukunftskonzeptes des Bistums Essen
2003      Nach den furchtbaren Morden an der Schule in Erfurt entsteht am Schulzentrum der Stoppenberger Appell, der das
            COM-Gebäude ausdrücklich als sichtbares Zeichen der Umsetzung des Appells erwähnt
2004      Zukunftswerkstatt einiger Eltern am Schulzentrum mit Visionen, wie die Zukunft hier am Stoppenberg aussehen soll, in
            der wir 5 Jahre später leben wollten. Bei allen Arbeitsgruppen ist COM unter den 3 wichtigsten Punkten gewesen.
            Der Funke springt über, die Eltern ergreifen die Initiative für COM.
2005      Erste Gespräche mit dem Bischof und dem Generalvikar. Neue Suche nach Lösungen.
2007      Gründung des COM-Bauvereins
2008      Bauantrag
2009      Baugenehmigung

Und heute, 2010?
Heute stehen wir am Baubeginn von COM!

 
Was ist COM ? Warum ist COM für uns so wichtig ?

  • COM ist ein äußeres Beispiel für die Umsetzung des Stoppenberger Appells

  • COM ist über die 3 Schulformen hinweg Raum für Begegnungen,
    die die unterschiedliche Fähigkeiten wertschätzen und achten,
    die die Wichtigkeit des Glaubens vermitteln und
    die Schulgemeinde auf ihrem Glaubensweg unterstützen.

  • COM ist eine „Landmarke“ für das gemeinsame Ziel des Schulzentrums,
    dass es nicht nur um das Erreichen von Zensuren und Abschlüssen geht,
    sondern dass es auch um die Öffnung einer anderen Dimension des Lebens geht.

  • COM ist ein sichtbares Zeichen für den unsichtbaren Raum innerer, menschlicher und religiöser Werte hier am Schulzentrum.

Und darum ist heute für das Schulzentrum ein historischer Tag, denn heute ist der
1. Spatenstich, der Baubeginn von COM.
Hier an dieser Steller ist der Platz für COM. Hier entsteht der Raum für unsere Sehnsucht, unsere menschlichen Sorgen und Fragen.
Einstein hat einmal gesagt: „Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen“ und das ist auch etwas, was uns Christen ausmacht: wir fragen nach dem Sinn, wir sind unterwegs mit unseren Fragen „Gibt es einen Gott?“, „Warum macht die Kirche dies oder das?“
Dieses Fragen, dieses Suchen, diese Sehnsucht nach Antworten macht immer wieder unsicher und manchmal müde auf dem heutzutage hektischen Weg durchs Leben.
Dies ist der Platz für ein Haus zum Ausruhen, wie eine Berghütte, die man erschöpft erreicht,
- wo man Ruhe und Schutz findet,
- wo man ankommen darf egal wie kaputt oder wie dreckig man ist,
- wo man akzeptiert ist mit all seinen Sorgen, seinen Erlebnissen, seinen Fähigkeiten, aber auch seinen Schwächen,
- wo man Ruhe findet und Kraft schöpft, um dann den Weg weiterzuwandern.

Hier ist dieser Platz für so eine Berghütte, für ein Haus der Stille und Begegnung.
Danken möchte ich an dieser Stelle allen, die uns bis hierhin geholfen haben auf unserem Weg zu diesem Haus: Den Menschen im Generalvikariat (Für das Schuldezernat Herrn Ottersbach, für das Finanz- und Baudezernat stellvertretend Frau Bürgener, Herrn Tebruck und Herrn  Krusch), den Sponsoren (stellvertretend Herrn  Mintrop), den Schülern, Lehrern (stellvertretend den 3 Schulleitern Herrn Düchting, Herrn Leitzen und Herrn Göbel) und den Eltern hier am Stoppenberg (stellvertretend den Schulpflegschaftsvorsitzenden) .
Danken möchte ich allen, die uns mit unserer Idee und unserer Vision nicht alleine gelassen haben, die uns begleitet haben und so diesen 1. Spatenstich möglich machen.
Bitten möchte ich alle darum, uns auf dem letzten Stück nicht allein zu lassen und den Weg zu COM mit uns zu Ende zu gehen.
Bitten möchte ich aber auch Gott um seinen Segen für uns alle und die Menschen hier am Stoppneberg und für die, die dieses Haus nun bauen, dass niemand zu Schaden kommt und der Bau gelingt. Dass das Haus zu dem wird, wovon unser Herz voll ist, dass es eine Berghütte wird für uns und unsere Kinder!

So und jetzt wollen wir endlich den 1. Spatenstich tun!

Glückauf COM! Glückauf Stoppenberg!
  


 



  

... und so sah es am nächsten Tag aus:

 

 
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WAZ vom 21.04.2010