HAUPTSCHULE AM STOPPENBERG
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C O M - Haus der Stille und Begegnung

 
Informationen zur
Jury des Bauvorhabens im Schulzentrum Am Stoppenberg
„COM“ – Haus der Stille“
am Freitag, 17.05.2002, 11 Uhr

 

1. Zur Idee

Im Rahmen eines Visitationsgesprächs von H.H. Weihbischof Grave äußerten VertreterInnen der drei Schulen des Schulzentrums den Wunsch, einen Raum der Stille auf dem Gelände des Schulzentrums Am Stoppenberg zu schaffen; denn während für die unterrichtlichen und fachlichspezifischen Belange alle erforderlichen Räume und Ausstattungen vorhanden sind, lassen die ständig hohen Schülerzahlen es nicht zu, für Stunden der Ruhe, des Gebetes, der Meditation, des Gottesdienstes im Schulalltag auf einen Raum auszuweichen, der für diese Zwecke geeignet ist.

Die Erfahrungen in der Zusammenarbeit Schule-Wirtschaft der Hauptschule, insbesondere die Kooperation mit dem Arbeitsamt Essen und dem Ausbildungszentrum der Bauindustrie ließen die Idee aufkommen, einen solchen Raum. ein solches Gebäude mit Unterstützung dieser Einrichtungen selbst zu planen und zu bauen. Gefragt waren also die Eigeninitiative der drei Schulgemeinden., die Mitarbeit von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen.

Die Mitwirkungsgremien der drei Schulen stimmten dieser Idee zu, das Arbeitsamt Essen ermutigte die Beteiligten und sagte Hilfe in der Vermittlung von Partnern für all´ die erforderlichen Maßnahmen zu, die nicht aus eigener Kraft zu leisten sind.

Ein erster Ideenwettbewerb im Frühjahr 2001 unter allen SchülerInnen des Schulzentrums führte zu einer allgemeinen Vorstellung über die Funktion (ein Gebäude zur Meditation, zur Ruhe, zum Gottesdienst für SchülerInnen des Schulzentrums, das Raum für ca. 60 Personen bietet), den Namen („COM“, mit Assoziationen an Kommunikation, Kommunion und den Imperativ „Komm!“), die Lage (außerhalb der eigentlichen Schulgebäude, leicht erreichbar für die SchülerInnen jeder der drei Schulen, im südwestlichen Teil des Schulgeländes) und die Größe (auf einer Grundfläche von ca. 10 x 10 Metern). Nach einer positiven Antwort der Stadt Essen auf die Bauvoranfrage wurde im Herbst 2001 im Raum des Schulseelsorgers des Schulzentrums der Plan vereinbart, einen Wettbewerb unter den Schülern auszuschreiben, an dessen Ende ein Entwurf stehen sollte, der die Grundlage für die genaue Planung darstellen soll.


 
2. Zu den TeilnehmerInnen der Jury

In den Mitgliedern der Jury deutet sich bereits an, wer bereit ist, sich an der Planung und Realisierung des Gebäudes zu beteiligen: Vertreter

  • des Bistums (H.H. Weihbischof Grave, H. Diözesanbaumeister Dr. Gérard und sein Stellvertreter, Herr Bäumer; Herr Dr. Fendrich, Bischöflicher Beauftragter für Kirche und Kunst; Herr OStD Nicht als Leiter des Dezernats Erziehung, Schule, Hochschule und sein Stellvertreter, Herr OVR Hußmann)
  • des Arbeitsamtes Essen: Herr Direktor Dohle, der Abschnittsleiter Berufsberatung des Arbeitsamts; Herr Mikoteit und Herr Katthagen, Koordinator für die Projekte Schule-Wirtschaft)
  • des Ausbildungszentrums der Bauindustrie, der Leiter, Herr Bässler und der stellvertretende Leiter, Herr Scholz
  • des Berufskollegs Ost, Herr StD Wintjes, stellvertretender Leiter des Berufskollegs Ost, der sich mit SchülerInnen um die Pläne des Gebäudes kümmern wird
  • des Schulzentrums: der Schulseelsorger, Pfarrer Cudak, die Vorsitzenden der drei Schulpflegschaften, die drei Schülersprecher und die Schulleiter

3. Zur Teilnahme der SchülerInnen

Dies geschah bisher in zwei Phasen:

  1. Überlegungen und Suche nach der Funktion, der Lage und dem Namen des Gebäudes;  ein Schüler der Klasse 6 des Gymnasiums konnte mit der Idee „COM“ überzeugen (s.o.)
  2. Information aller Schulgemeinden über den ausgeschriebenen Wettbewerb. Teilnahme der SchülerInnen an diesem Wettbewerb: Insgesamt wurden 16 Entwürfe eingereicht Hier stechen besonders zwei Beiträge der SchülerInnen des Gymnasiums hervor, die alle Bedingungen des anspruchsvollen Wettbewerbs erfüllen (Zeichnungen, Modell, Bericht).

4. Zum Verlauf des Entscheidungsverfahrens

Alle eingereichten Modelle werden der Jury vorgestellt. Die Modelle, die die gestellten Bedingungen vollständig oder annähernd erfüllen werden in das Verfahren des Preisgerichts einbezogen.

Die Fördergemeinschaften der drei Schulen  haben eine Summe von € 750,- als Preisgeld ausgesetzt, das in folgender Weise aufgeteilt werden sollte (Empfehlung):

  1. Preis: € 300,-
  2. Preis: € 250,-
  3. Preis bzw. Sonderpreise: € 200,- (ggf. weiter aufgeteilt)

Diese Preise sollen den betreffenden Klassen bzw. Lerngruppen für ein gemeinsames Vorhaben zur Verfügung gestellt werden.

5. Zum weiteren Verfahren

Nach der Entscheidung der Jury wird aus nach dem Entwurf des Siegermodells die Bauplanung entwickelt.

Die weiteren Schritte werden dann unter den Beteiligten abgesprochen.

Essen, 14.05.02

gez. Düchting

 


 
Im Juni 2002 präsentierten sich kirchliche Vereine, Verbände, Gruppierungen, etc. auf der "Kirchenmeile" in der Essener Innenstadt.
Mit dabei waren auch die Schulen des Schulzentrums, die in einem eigenen Zelt die Modelle für COM vorstellten.