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Wie?
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Der Unterricht findet
in den Räumen des DomiZiels statt - auf diese Weise bleibt den
Jugendlichen die Anfahrt und der Weg in eine weitere fremde Umgebung
erspart und die Möglichkeit des Ausweichens wird verhindert.
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Durch das Projekt
werden Heimkonzept und verbindlicher Schulbesuch an einem Ort
integriert.
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Jugendliche, bei denen
zu erkennen ist, dass sie den Besuch ihrer bisherigen Schule
fortsetzen wollen und können, wird dies vorrangig ermöglicht.
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Der SkF sorgt für die
Bereitstellung der erforderlichen räumlichen und sächlichen
Unterrichtsvoraussetzungen.
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Neben einem
Klassenraum und allen notwendigen Unterrichtsmaterialien steht den
Jugendlichen ein Computerraum mit Internetanschluss zur Verfügung.
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n den Fächern Deutsch,
Englisch und Mathematik werden die Jugendlichen vormittags von
Montag bis Freitag nach einem festen Stundenplan unterrichtet.
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Nach dem Unterricht
haben die Jugendlichen zusätzlich Übungsaufgaben zu erledigen.

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Nach Möglichkeit wird
an fächerverbindenden Projekten gearbeitet, zu deren Inhalten die
Jugendlichen einen raschen Zugang haben. Daneben sind Kurseinheiten
in einzelnen Fächern bzw. fachspezifischen Themen erforderlich.
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Ziele und Inhalte
werden in Anlehnung an die Curricula bzw. die Kernlehrpläne des
Landes NRW ausgewählt und gestaltet. Sie müssen dabei die heterogene
Lernausgangs- und Alterssituation der Jugendlichen beachten.
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Der Unterricht wird
durch Exkursionen und Besuche in Einrichtungen, Betriebe u.a. nach
außen geöffnet bzw. ergänzt und vertieft.
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Innerhalb des
DomiZiels gilt eine eigene Hausordnung. Massive Verstöße gegen diese
Ordnung und/oder schwerwiegende Unterrichtsstörungen können die
LehrerInnen durch einen Ausschluss vom Unterricht ahnden. Die
Jugendlichen werden dann durch MitarbeiterInnen des Heims aus dem
Unterricht abgeholt.
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Nach Abschluss ihres
Heimaufenthalts erhalten die Jugendlichen ein Zeugnis, in dem ihnen
in Textform die Teilnahmedauer, die Leistungen in den Fächern
Deutsch, Mathematik und Englisch sowie die Qualität ihres Arbeits-
und Sozialverhaltens bescheinigt werden.
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Die Lerngruppengröße
beträgt maximal 8 SchülerInnen.
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Das Schulprojekt im
DomiZiel ist Lernort der Hauptschule Am Stoppenberg, Tagesheimschule
des Bistums Essen.

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Die unterrichtenden LehrerInnen stehen in einem
Beschäftigungsverhältnis beim Bistum Essen als Schulträger.
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Das Unterrichtskonzept und der Unterricht im
DomiZiel werden durch die in der Hauptschule Am Stoppenberg
eingerichtete sonderpädagogische Arbeitsgruppe begleitet.
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Das Konzept des DomiZiels wird mit dem Schulamt der
Stadt Essen als untere Schulaufsichtsbehörde abgestimmt.
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Warum?
Persönliche oder familiäre Krisensituationen
Jugendlicher können dazu führen, dass ein Leben und Aufenthalt in der
Familie kurzzeitig oder langfristig nicht mehr möglich ist.
In solchen Situationen bieten Schutzhäuser oder Notaufnahmeheime oft
letzte Chance für diese Mädchen und Jungen.
Was?
Angebote der Aufnahmeheime:
Das DomiZiel ist ein
Schutzhaus für Mädchen zwischen 11 und 18 Jahren, die dort nach
Missbrauch, Misshandlung oder in Konfliktsituationen ein parteiliches
Angebot zur Perspektiventwicklung nutzen können.
Die Mädchen haben die Möglichkeit der unbürokratischen Inanspruchnahme
von Kriseninterventionen, Beratungsmöglichkeiten und anderen Hilfen. Es
besteht die Möglichkeit der Inobhutnahme, gegebenenfalls auch ohne
Zustimmung der Sorgeberechtigten bzw. ohne richterlichen Beschluss.
Ähnliches gilt für das Hermann-Friebe-Haus, Ahrfeldstraße 73, ein
gemischtgeschlechtliches Aufnahmeheim in Trägerschaft des Diakoniewerks
Essen, das mit dem Projekt im DomiZiel kooperiert. Diese Einrichtung ist
erste Anlaufstelle der Stadt Essen für alle Jugendlichen, die
wohnungslos sind oder deutlich machen, dass sie in ihre Wohnung nicht
zurückkehren können (nach KJHG § 42 Inobhutnahme
Kontakt:
Schulzentrum Am Stoppenberg
Hauptschule
Tagesheimschule des Bistums Essen
Im Mühlenbruch 45
45141 Essen
Fon: 0201-832 00 70
Fax: 0201-832 00 99
www.hsstoppi.de
hsstoppi@aol.com |