Eine bessere Anbindung
an die Berufs- und Arbeitswelt, die Integration von
Theorie und Praxis, mehr berufliche Fachkompetenz für
die Schule und letztlich bessere Ausbildungschancen für
Hauptschüler - dass sind die Motive für die neue
Lernpartnerschaft, die die Hauptschule am Stoppenberg
und die Katholischen Kliniken Essen-Nord-West vor
wenigen Wochen miteinander vereinbart haben.
Jetzt wurde der Kooperationsvertrag von Schulleiter
Reiner Düchtung und KKENW-Geschäftsführer Manfred
Sunderhaus im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit ihrer
Unterschrift besiegelt. Rainer Düchting: „Die
Kooperation „Lernpartnerschaft“ bietet uns viele
interessante Perspektiven. Sowohl unsere Schule
insgesamt als auch unsere Schüler, die demnächst in die
Phase der Berufswahlorientierung eintreten, werden
erheblich profitieren.“ Die stärkere Anbindung an die
Berufs- und Arbeitswelt ermögliche den Schülern
praktisches Lernen in Betrieb und Schule. Dabei erfahre
jeder einzelne Schüler seine Kenntnisse und Fähigkeiten
ganz konkret. Die Arbeitswelt werde auf diese Weise
nicht mehr als abstrakte Unbekannte mit vielen Hürden
und Hindernissen wahrgenommen, sondern als
Herausforderung, die die Schüler selbstbewusst meistern
können.
Manfred Sunderhaus sieht in der Lernpartnerschaft
ebenfalls viele Vorteile: „Schule und Kliniken
profitieren gleichermaßen. Wir können unsere Erwartungen
und Erfordernisse im praktischen Dialog kommunizieren.
Wir lernen potentielle Nachwuchskräfte sehr viel besser
kennen und können sie gezielter auf die Ausbildung
vorbereiten und wir unterstreichen mit dieser
Kooperation unseren Anspruch, mit unseren Häusern
integraler Bestandteil des Essener Nordens und
Nord-Westens zu sein. Jetzt komme es darauf an, die
Kooperation möglichst schnell mit Leben zu erfüllen.
Dazu haben Schule
und Kliniken verschiedene Kooperationsfelder vereinbart. Im Focus stehen
Betriebserkundungen und Praktika, die Vermittlung von Berufs- und
Expertenwissen im Fachunterricht, die persönliche Beteiligung von
Schülern an verschiedenen Klinikprojekten, eine intensive Zusammenarbeit
von Lehrern der Schule und den Ausbildungsbeauftragten der Kliniken oder
gar individuelle Schülerpatenschaften, die einzelne Mitarbeiter der
KKENW im Rahmen der Berufswahlorientierung übernehmen.
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