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Informationen zum
Mercator - Schulclub

 

Die folgenden Informationen sind der Homepage des Mercator-Schulclubs entnommen:
 
Adresse: www.stiftung-mercator.de

Ein wichtiges Projekt der Stiftung Mercator ist der Mercator-Schulclub: Von der Stiftung ausgewählte allgemeinbildende Essener Schulen tauschen sich hier regelmäßig untereinander aus, unterstützen sich gegenseitig und realisieren gemeinsam beispielhafte Projekte. Ziel des Clubs ist die Förderung der Zusammenarbeit von Schulen untereinander sowie die partnerschaftliche Umsetzung von Schulprojekten innerhalb des Schulclubs.
Gegenstand, Konzeption und Durchführung der Projekte sind an keine Bedingungen seitens der Stiftung Mercator geknüpft - die Schulen realisieren in Kooperation miteinander Projekte, die sich an ihren eigenen Bedürfnissen orientieren. Die Stiftung gibt organisatorische und konzeptionelle Hilfestellungen und steht den Mitgliedsschulen als "kritischer Freund" zur Seite.
Der Mercator-Schulclub ist offen für allgemeinbildende Schulen aller Art in Essen - unabhängig von ihrer pädagogischen Ausrichtung und Trägerschaft.


 

 
MERCATOR-SCHULCLUB: DER HINTERGRUND

Trotz der bundesweit geführten Pisa-Debatte und den damit verbundenen Forderungen nach Umstrukturierung des Bildungssystems sind konkrete Verbesserungsvorschläge für Schulen bisher wenig umgesetzt worden:
Schulen agieren weiterhin unter kaum veränderten Rahmenbedingungen und entwickeln an ihrem Standort jeweils eigene Maßnahmen für die Lösung ihrer ganz individuellen Probleme.
Diese Beobachtung hat die Stiftung Mercator dazu veranlasst, seit Juli 2002 zu
Mercator-Schulleitergesprächen einzuladen, bei denen Rektorinnen und Rektoren aus ganz Essen zum Gedankenaustausch zusammengekommen sind. Ziel dieser Gesprächsreihe war es, die tatsächlichen Bedürfnisse von Schulen zu diskutieren und über konkrete Lösungsvorschläge nachzudenken. In den Diskussionen wurde deutlich, dass die Kommunikation der Schulen untereinander oft unzureichend ist. Es mangelt an einem Netzwerk, in dem Schulen ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsam nach Lösungen für Probleme suchen. Die Idee einer Schul-Plattform war geboren. Daraufhin nahm die Stiftung Mercator in einem ersten Schritt eine Bestandsaufnahme der Essener Schulen vor:
2003 wurden ausgesuchte 21 der 202 Essener Schulen besucht, ihre Schulprogramme und die in den Schulen verankerte Projektarbeit analysiert. Hierzu gehörten sechs Grundschulen, zwei Hauptschulen, drei Realschulen, drei Gymnasien, vier Gesamtschulen, zwei städtische Sonderschulen sowie eine Waldorfschule.
Beeindruckendes Ergebnis ist: Es gibt in Essen außergewöhnlich innovative Schulen mit herausragenden Schulprogrammen, die vielfältige Partnerschaften mit außerschulischen Institutionen und Initiativen pflegen.
In einem zweiten Schritt entschloss sich die Stiftung Mercator, den
Mercator-Schulclub ins Leben zu rufen – ein Netzwerk, das an den konkreten Bedürfnissen der Schulen orientiert ist.


MERCATOR-SCHULCLUB: DIE ORGANISATION

Der Mercator-Schulclub arbeitet mit einer klaren Struktur: Alle Clubschulen entsenden je einen Repräsentanten der Schulleitung, der Elternschaft sowie der Schülerinnen und Schüler in die regelmäßig stattfindenden Club-Versammlungen, die Sprecherkonferenz. Die drei Sprecher vertreten hier jeweils die Standpunkte ihrer Schule. Die Sprecherkonferenz wird wiederum von drei Clubsprechern geleitet und nach außen vertreten. Da sowohl die Schulsprecher als auch die Clubsprecher aus je einem Lehrer, einem Elternteil und einem Schüler bestehen, wird eine enge Kommunikation und Kooperation zwischen allen Beteiligten gewährleistet.
Der Mercator-Schulclub ist offen für allgemeinbildende Schulen aller Art in Essen – unabhängig von ihrer pädagogischen Ausrichtung und Trägerschaft. Die Mitgliedsschulen werden jedoch nur unter der Voraussetzung in den Club aufgenommen, dass sie sich mit den Zielen und der Arbeitsweise des Mercator-Schulclubs einverstanden erklären und mit den anderen Clubschulen kooperieren. Die Aufnahmebedingungen werden in einer Club-Satzung festgelegt.