HAUPTSCHULE AM STOPPENBERG
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Net-Info

5 – Januar 2005

   Stoppenbergs interne

    Netzwerk-Information


30. Januar 2005

Liebe StoppenbergerInnen,

zu Beginn dieses Jahres und gegen Ende des ersten Schulhalbjahres 04/05 scheint es sinnvoll, eine neue Net-Info herauszugeben; denn es bewegt sich allerhand im Rahmen alter und neuer Kontakte unserer Schule.
Auf diesem Wege erhalten Sie die Möglichkeit, in Ruhe nachzulesen, gezielt nachzufragen, sich dort einzumischen und dort eine Idee auf den rechten Weg zu bringen, wo es Ihnen wichtig und notwendig erscheint.
Wir ersparen uns auf diese Weise lange Konferenz-Erläuterungen, können stattdessen im informellen Gespräch Überlegungen voranbringen und die erforderlichen Erörterungen und Beschlüsse der Konferenzen und Mitwirkungsgremien langfristig vorbereiten.
Unter jedem Thema finden Sie Ansprechpartner, die Ihnen genaue Auskunft geben können und Ihre Anregungen und Reaktionen gerne aufgreifen.

Gruß

Düchting, Schulleiter


Hier und/oder bei diesen KollegInnen erhalten Sie genauere
Informationen über die angesprochenen Themen und Netzwerke.

1. Mercator Schulclub

Mit den 18 Schulen des Essener Mercator-Schulclubs sind wir nun im zweiten Jahr der Club-Arbeit. In einem neuen Flyer, der von der Stiftung herausgegeben wurde (s. schwarzes Brett), wird das zentrale Ziel kurz umrissen: „Gemeinsam Schule gestalten“. Die Stiftung stellt den Mitgliedschulen Gelder zur Verfügung und initiiert damit Projekte im Rahmen der jeweiligen Schulprogrammarbeit von wenigstens zwei Schulen. Gesteuert und organisiert werden sämtliche Club-Aktivitäten durch ein jährlich wechselndes Dreiergremium, das von der Clubversammlung zu „Clubsprechern“ gewählt wird und je aus einer/m Vater/Mutter, einer/m LehrerIn und einer/m SchülerIn besteht. Marina Bier wurde für das laufende Jahr zur Schülersprecherin des Clubs gewählt und nimmt an den Strategiesitzungen der Stiftung teil.
Z.Z. arbeiten wir mit der Klasse 10 A 1 und der Hauptschule Bärendelle an dem
Foto- und Ausstellungsprojekt „Mein Kreuz tragen“. Florian Sander, der Fotograf, der auch das Projekt „Jesus an der Ruhr“ umgesetzt hat, gestaltet und fotografiert in diesen Tagen die letzten Szenen, die unsere SchülerInnen entwickelt haben. Der Ausstellungstermin steht noch nicht fest. - Für den Frühsommer 2006 planen wir gemeinsam mit der Zollverein-Grundschule ein Zirkusprojekt mit dem Mitmach-Zirkus „Jonny Casselly“. - Mit der Gesamtschule Holsterhausen entwickeln unsere Techniklehrer die Produktion von Spielmaterial im Freizeitbereich unserer Schule. Hier sind SchülerInnen der Klassen 6 die Aktiven. - An der Idee einer gemeinsamen Fortbildung der Lehrerkollegien der Frida-Levy-Gesamtschule und unserer Schule wird im Moment gearbeitet: Vielleicht gelingt es uns auf diesem Wege, den Kanadier Norm Green und seine Didaktik des „Kooperativen Lernens“ direkt kennen zu lernen. Als Termin für interessierte TeilnehmerInnen ist der Herbst 2005 angedacht.
Marina Bier berichtete aus der letzten Strategiesitzung der Clubsprecher, dass zwei Projekte geplant seien, an denen alle Schulen des Clubs teilnehmen können: Ein
Fußballturnier der Clubschulen und das Angebot des Folkwang-Museums, SchülerInnen zu MuseumsführerInnen auszubilden, so dass sie selbständig Schulklassen auf dem Weg durch das Museum begleiten können.
Am 02.02. findet außerhalb der üblichen Termine eine Konferenz der Clubschulen statt, in der Vorüberlegungen zu Möglichkeiten der Leseförderung im Rahmen der Clubarbeit angestellt werden.
Frau Dieckneite, Marina Bier, Dirk Müller, Karl-Heinz Pütz, Reiner Düchting
  

2. CoR – Club of Rome

Zu Beginn dieses Jahres gibt es deutliche Signale, dass die Idee der Club of Rome Schulen Gestalt annimmt. Nach den Bewerbungsgesprächen im Herbst des vergangenen Jahres erhielten wir Ende 2004 die Mitteilung, dass unsere Schule mit 19 weiteren Schulen in den Kreis der deutschen „Club of Rome-Schulen in Gründung“ aufgenommen wurde.
Am 10. Februar wird ein erstes Gespräch der fünf NRW-CoR-Schulen i.Gr. (Elsa-Brändström-Gymnasium, Oberhausen, Gesamtschule Essen-Holsterhausen, Gesamtschule Hagen-Haspe, Postwegschule Oberhausen) mit Vertretern des CoR und der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft stattfinden. Dabei wird es, wie in unserem Kollegium vereinbart, um Möglichkeiten und Formen der Profilierung unserer Schule in den Bereichen musikalische und sportliche Erziehung sowie auf dem Gebiet der Berufsvorbereitung und um die Suche nach einem adäquaten Unterstützungspotential gehen.
Angekündigt ist dabei der Versuch, jeder Schule geeignete Paten aus Wirtschaftsunternehmen der Stadt und der Region zu vermitteln, mit denen dann weitere Schritte geplant werden können.
(Näheres, u.a. die Liste der beteiligten Schulen, Presseerklärung des CoR s. unter www.hsstoppi.de à Aktuelles à Netzwerke)
Wolfgang Loos, Karl-Heinz Pütz, Reiner Düchting

3. VEREIN PRAKTISCHES LERNEN NRW

Der Verein mit seinen 14 Schulen führt auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung unter dem Dach des Instituts für Lehrerfortbildung durch: Am Donnerstag, 24.02.2005, werden sich die TeilnehmerInnen in der Mülheimer Wolfsburg unter der Leitung von Peter Petschik mit der Frage der Alternativen  Leistungsbeurteilung für offene Lernformen auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei ein Referat zum o.g. Thema von Prof. Dr. Claudia Solzbacher, Osnabrück, und die Erfahrungen von KollegInnen einer Potsdamer Gesamtschule.
Dieses Treffen wird daneben auch Raum für den Erfahrungsaustausch im Bereich des praktischen Lernens zwischen den Schulen bieten
.
Aus diesem Kreis entstand das BEHMO-Lernnetzwerk, das u.a. auch neue Formen der Arbeit mit Lerntagebüchern entwickelte. Diese Arbeitsgruppe von KollegInnen des Elsa-Brändström-Gymnasiums, Oberhausen, der Hauptschulen Möhnesee und Anne-Franke (Hamm) setzen ihre Kooperation und den Erfahrungsaustausch im Frühjahr am Möhnesee fort.

Gerda Seiler, Reiner Düchting

4. Das „www“ am Stoppenberg

Seit Beginn des Schuljahres laufen das schulinterne Netzwerk, Server und die Rechner in den Klassen relativ störungsfrei. So können nun beide Computerräume, die Infothek und die Einzelrechner in Klassen, Elternbüro und Lehrerzimmer benutzt werden, ohne dass unzumutbare Staus und Wartezeiten entstehen. Im Februar dieses Jahres wird es zu einer neuen Belastungsprobe des Systems kommen: Die INIS-Benutzeroberfläche war im ersten Jahr des Systems Ursache immer neuer Probleme und Rechnerabstürze. Nun beginnt die EDV-Abteilung des Bistums, die unser Rechner und das Netzwerk wartet, in unserer Schule mit der Installation einer neuen INIS-Version. Wir hoffen sehr, dass nun alles noch besser werden wird.
Die Homepage
unserer Schule verzeichnet weiterhin hohe Zugriffszahlen, z.Z. steht der Zähler auf rund 36.000 Zugriffen auf unsere Seite und immer wieder stellen wir in Gesprächen mit zukünftigen, aktiven und ehemaligen StoppenbergerInnen sowie interessierten KollegInnen von weit her fest, dass ihnen diese Homepage erste und wichtige Informationsquelle ist. Positiv hervorgehoben wird dabei vor allem die aktuelle und benutzerfreundliche Gestaltung bzw. Pflege dieser Seite. Dank an dieser Stelle an Wolfgang Hegemann!
Dank Daniel Lipka, dem Ehemaligem und zudem früheren Zivi unserer Schule, nutzen auch viele Eltern unserer Schule die Möglichkeiten der Computerräume: Mitte Februar setzt Daniel mit seinem Freund Bodo den Computerkurs für Eltern und LehrerInnen fort, der im vergangenen Herbst begann und sehr erfolgreich verlaufen ist. Zunächst wird es an drei Abenden um das Internet gehen, danach beschäftigen sich die TeilnehmerInnen mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel.
Frau Zurek engagiert sich in ähnlicher Weise für SchülerInnen der Klassen 9 und 10: Sie schloss mit Erfolg einen Schreibmaschinenkurs für und mit diesen SchülerInnen ab. Selbst sonst recht kritische SchülerInnen lobten diesen Kurs und ihre persönlichen Lernfortschritte, die sie durch Frau Zurek in ihrer Freizeit erreichten. Ein neuer Kurs beginnt direkt im Anschluss an die Osterferien.

Wolfgang Hegemann, Sekretariat

5.      COM – Haus der Stille im Schulzentrum

Um dieses Gebäude war es in der letzten Zeit recht still geworden. Zur Erinnerung: Die drei Schulen hatten in verschiedenen Wettbewerben das Modell eines Gebäudes ausgewählt, das auf dem Schulgelände durch eigene Initiativen und mit Hilfe verschiedener Einrichtungen und Unterstützer für das Bistum kostenneutral gebaut werden soll. Auf diese Weise erhalten sowohl die Schulseelsorge, als auch die Ideen des Stoppenberger Appells und der Kooperation ein sichtbares Symbol auf dem Gelände des Schulzentrums. Die vereinigten Vorsitzenden der drei Schulpflegschaften unseres Schulzentrums haben sich dieser Idee nun erneut angenommen und unseren Bischof Felix Genn in einem Brief gebeten, die Planungsphasen der Vergangenheit wieder aufnehmen zu können. Denn Mitglieder des ursprünglichen Arbeitskreises haben in der Zwischenzeit signalisiert, dass sie bereit sind, diesen Bau weiterhin mit vielen Kräften und Mitteln zu unterstützen.
Im Februar findet daher nun ein Gespräch zu diesem Thema zwischen den Dezernenten der Schul- und der Bauabteilung des Bistums sowie den drei Schulleitern des Schulzentrums statt.

Andrea Teufel, Reiner Düchting

6. Impulskreis Katholischer Hauptschulen

Beim Herbsttreffen des Impulskreises in unserer Schule stand am 06.11.04 das niederländische Bildungswesen im Mittelpunkt des Gesprächs der ca. 30 TeilnehmerInnen. Wiel Höppener vom Hervion Colleg, ´s- Hertogenbosch, und ein deutscher Kollege, dessen Kinder niederländische Schulen besuchen, berichteten von ihren Erfahrungen und konnten eine Reihe schulischer und unterrichtlicher Wege aufzeigen, die durchaus auch bei uns zu entlastenden Lernbedingungen führen würden. Dies Tagung wird am 8./9. November 2005 fortgesetzt: Die TeilnehmerInnen werden dann im Hervion Colleg, ´s- Hertogenbosch zu Gast sein. Anmeldungen über das IfL sind möglich.
Am 23.02.05 trifft sich der Impulskreis jedoch zunächst am Stoppenberg (14:30 Uhr), um den zweiten Tag der Katholischen Hauptschulen NRW weiter zu planen. Dieses Treffen der 52 Katholischen Hauptschulen wird am 29.03.06 in der Wolfsburg unter dem Thema: „Hauptschule – Den Schüler stärken“ stattfinden. Nach einem Einführungsreferat von Prof. Zenke zum Thema werden einzelne Schulen erfolgreiche Praxismodelle in Form eines
Lernkarussells vorstellen. Zum Abschluss ist ein Statement der Deutschen Bischofskonferenz angefragt, die im vergangenen Jahr eine Stellungnahme mit dem Titel „Den Schüler stark machen“ herausgegeben hat. Das Frühjahrstreffen des Impulskreises wird in Mönchengladbach stattfinden: Am Samstag, 09.04.05 werden die KollegInnen dieser Stadt uns über das dortige Projekt von Schulamt und verschiedenen Sponsoren informieren, durch das es möglich wurde, das Kooperative Lernen zum Schul-entwicklungselement einer gesamten Stadt zu machen.

Veronika Brock-Frilling, Reiner Düchting

7. Jugend debattiert – Hertie-Stiftung

Im zweiten Jahr nimmt unsere Schule an diesem Wettbewerb im Schulverbund Duisburg-Essen teil. teil. Im Deutschunterricht der Klassen 9 a (Birgit Rehbein), 10 A 1 (Reiner Düchting), 10 A 2 (Veronika Brock-Frilling) und 10 B (Ulrich Küpper) haben die SchülerInnen mit Hilfe des umfangreichen Materials der Stiftung ihre Fähigkeiten zum Debattieren erweitert und ihren Klassensieger ausgewählt. Nach einer Jurorenschulung (02.02.05) durch eine Mitarbeiterin der Stiftung wird es am Donnerstag, 10.02.05, zur Finalrunde der drei beteiligten Schulen unseres Verbundes kommen: Je vier SchülerInnen des Hildegardis-Gymnasiums, Duisburg, der Realschule im Schulzentrum unserer Schule werden gegeneinander antreten und den Sieger des Verbunds ermitteln. Diesem winkt dann über den Regional- und Landeswettbewerb die Teilnahme am Bundeswettbewerb in Berlin.

Veronika Brock-Frilling, Birgit Rehbein, Ulrich Küpper, Reiner Düchting

8. Konferenz der Essener Hauptschulen

Weiterhin beschäftigen sich die Arbeitsgruppen „Kernlehrpläne“ mit der Umsetzung dieser Pläne auf die konkrete Situation der Essener Hauptschulen. Für uns nehmen Veronika Brock-Frilling (Deutsch), Gerda Seiler (Englisch) und Marita Küpper (Mathematik) an dieser Arbeit teil. Schulrat Reuter wies darauf hin, dass diese Arbeit offenbar beispielhaft gelingt. Näheres wird in den nächsten Fachkonferenzen zu erörtern sein.

Marita Küpper, Gerda Seiler, Veronika Brock-Frilling

9. Universität Duisburg-Essen

1. Praktika

Auch im Wintersemester hat wieder eine Gruppe Studierender unter Leitung von Herrn Sprütten ein Praktikum in unserer Schule durchgeführt. Nach den Hospitationen in den Klassen 9 a und 10 B werteten sie ihre Erfahrungen im Unterricht der Hauptschule in unserer Bücherei aus.
Eine Studierende der Uni Duisburg-Essen
wird in diesem Monat ein vierzehntägiges Praktikum in unserer Schule durchführen. Ihre Motivation: „Ich möchte den Alltag der Hauptschule kennen lernen.“
Ein umfangfangreiches Medienprojekt
wird im kommenden Schuljahr im Deutschunterricht der drei Klassen im sechsten Jahrgang (Katja Conradshaus, Jochen Püttmann, Marita Küpper) durchgeführt. Dabei geht es im Rahmen einer größeren Untersuchung um die Frage, welche Wirkung das Angebot und die Nutzung unterschiedlicher Medien zu einem Buch (als Video, als Hörbuch, als Hörspiel) auf die Lesefähigkeit und -bereitschaft ausübt. Die SchülerInnen dieser Klassen werden sich dazu in jeder Woche zwei Stunden lang mit diesem Medienangebot beschäftigen und ihre Erfahrungen in Form von Lesetagebüchern zusammenfassen.

Katja Conradshaus, Jochen Püttmann, Marita Küpper

2. Lehrerfortbildung

Vom Angebot der Universität Duisburg-Essen, im Wintersemester 04/05 an einem Seminar für Studierende und LehrerInnen teilzunehmen, machten Veronika Brock-Frilling, Karl-Heinz Pütz, Sabine Schymik, Edith Spielvogel und Reiner Düchting Gebrauch. Neben der Teilnehmerkonstellation war es vor allem das Thema, das Interesse hervorrief: Die Didaktik des kooperativen Lernens. Beatrix Toups, Dozentin dieses Seminars und ehemalige Kollegin der Gesamtschule Hagen-Haspe, gelang es in jeder der dreistündigen Seminarsitzungen in überzeugender Weise, die Theorie des kooperativen Lernens und den Unterrichtsalltag (des kommenden Tages) miteinander zu verbinden. Kein Wunder also, dass darüber nachgedacht wird, allen KollegInnen, die Interesse haben, diese Erfahrung zu ermöglichen (s. 1. Mercator Schulclub.)

Veronika Brock-Frilling, Karl-Heinz Pütz, Sabine Schymik, Edith Spielvogel, Reiner Düchting