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Unsere SchülerInnen, die LehrerInnen und die Eltern haben entschieden: Mit dem Erlös aus dem diesjährigen Eine-Welt-Projekt wollen sie den Verein "Kamuli Mission Hospital e.V." unterstützen. Mehrere Projekte standen bei der Schülerratssitzung am 21.01.09 zur Wahl; entschieden haben sie sich nun schon zum fünften Mal nach 1999, 2000, 2002 und 2005 für das von Frau Brock-Frilling vorgestellte Projekt, Mädchen und Frauen in Kamuli (Uganda) eine Schulbildung zu ermöglichen.
Frau Brock-Frilling hatte sich nach einem Besuch ihrer Schwester, die in Kamuli als Hebamme arbeitet, entschlossen, im Jahr 2001 den Verein "Kamuli Mission Hospital e.V." zu gründen, denn sie war tief betroffen von dem Leid und der Not besonders der Mädchen und Frauen in diesem Land aus Kamuli zurückgekehrt. Seit dieser Zeit wirbt Frau Brock-Frlling unermütlich für eine Mitgliedschaft in dem Verein und natürlich ganz besonders um Geldspenden, um den Unterhalt, das Schulgeld sowie den Bau eines Mädchenwohnheims zu finanzieren.

Solidaritätslauf Aschermittwoch, 25.02.2009  -  weiter

Schecküberreichung im Gottesdienst vor den Osterferien (vorläufiges Ergebnis: 7.028,71 €)  -  weiter


Frau Brock-Frilling hat ein Informationsblatt entworfen, das die Hintergründe und Ziele ihres Projekts erläutert.

Aus der Initiative für Mädchen in Uganda entstand 2001 der Verein Kamuli Mission Hospital e.V. Er sammelt Gelder für die Ausbildung und Versorgung von Mädchen aus dieser Region in Uganda und baut ein Mädchenwohnheim für bedürftige Mädchen, in der Hauptsache Aidswaisen. Nach wie vor unterstützen die „Little Sisters of St. Francis", die „kleinen Schwestern des heiligen Franziskus", die Ziele des Vereins. Inzwischen ist ihre Mitgliederzahl auf 33 angewachsen.
Jedes Jahr fährt eine mehrköpfige Delegation auf eigene Kosten nach Uganda, um die während des Jahres gesammelten Gelder ihrer Bestimmung zuzuführen, das heißt im Einzelnen:
- die Mädchen in den verschiedenen Schulen zu besuchen,
- ihnen für ihren weiteren Lebensweg Mut zu machen,
- das Schulgeld an Ort und Stelle zu bezahlen,
- den Weiterbau des Mädchenwohnheimkomplexes voranzutreiben.
Der Baufortschritt des Mädchenwohnheims hängt unmittelbar mit der Höhe der aufgebrachten Mittel zusammen. Im Durchschnitt werden jährlich ca. 15.000 bis 20.000 Euro gesammelt. Jeder Cent kommt den Mädchen in Kamuli/Uganda zu Gute; die Verwaltungskosten werden von den Vereinsmitgliedern getragen.

Kontoverbindung des Vereins: Kamuli Mission Hospital e. V. / Kontonummer: 262399900 / Bankleitzahl: 430 400 36 / Commerzbank Bochum - Linden

Anschrift des Vereins: Kamuli Mission Hospital e.V. , Auf dem Pfade 32, 44879 Bochum

Diese beiden Schaukästen stehen im Eingangsbereich unserer Halle

 

 

 

 
Kamuli ist eine kleine Stadt im Herzen Ugandas in Ostafrika. Die Menschen haben eine Lebenserwartung von 48 Jahren.
Besonders Frauen und Mädchen sprechen kaum die offizielle Landessprache Englisch, weil das Schulgeld fehlt. Dazu kommt, dass viele den weiten Weg aus den Buschdörfern bis nach Kamuli nicht jeden Tag zurücklegen können. Sie sind darauf angewiesen, sich einen Schlafplatz in Kamuli zu suchen, den sie nur mit ihren Körpern bezahlen können. Der Hunger nach Bildung ist größer als Angst vor Schwangerschaften und Aids und größer als der Ekel vor der Prostitution.
Der Verein KAMULI MISSION HOSPITAL e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, der Bevölkerung, besonders den Mädchen und Frauen, im District Kamuli zu helfen. Es soll möglichst vielen Mädchen das Schulgeld bezahlt werden. In Kamuli wird ein Heim für die Mädchen gebaut, die auf einen Schlafplatz angewiesen sind.
Diese Aktivitäten werden von den Little Sisters of Saint Francis, den Kleinen Schwestern des Heiligen Franziskus, unterstützt. Sie betreiben die Hebammenschule, die dem Krankenhaus angeschlossen ist und haben sich bereit erklärt, das Heim zu leiten, die Mädchen zu beköstigen und sich um sie zu kümmern. Für die Fertigstellung des Heimes wird nach wie vor eine größere Summe benötigt; seit Juli 2008 wird das Untergeschoss von 44 Mädchen bewohnt, ein stabiles Dach schützt das noch im Rohbau befindliche Obergeschoss vor witterungsbedingten Schäden.
                                Helfen Sie mit! Jeder auch noch so kleine Beitrag ist uns willkommen! Nähere Informationen bei Frau Brock-Frilling


Bei Verbänden, Vereinen, Privatpersonen, etc. wirbt Frau Brock-Frilling
mit einer PowerPoint-Präsentation, die wir auf dieser und den folgenden Seiten vorstellen.
  

zur Seite 2 (von 4)

Kamuli Mission Hospital e.V.

 

Ein Verein zur Unterstützung
der Bildung und Erziehung
von Mädchen in Kamuli, Uganda

 

 

 Uganda
  Fläche: 241.548 km²   (Weltrang: 79)
  Einwohner: 24,6 Mio.
  Hauptstadt: Kampala
  Religion:überwiegend christlich (ca. 45% katholisch, ca. 35% anglikanisch - Church of Uganda,
  ca. 10% Moslems)
  Amtssprache: Swahili, Englisch
  Bruttosozialprodukt: 240 $ je Einwohner
  Währung: Uganda-Schilling (U.Sh.)
  Landesstruktur: 4 Regionen mit 45 Distrikten

 
 

    ... Deutschland          ... Uganda

      durchschnittlich 1,2 Kinder             durchschnittlich 8 - 12 Kinder

 

 

      Lebenserwartung:                            Lebenserwartung:

      ca.80 Jahre                                     ca. 46 Jahre

    

   

 


 

 

    ... Deutschland          ... Uganda

    Wohnung oder Haus                          ein einziger Raum

    Küche und Bad                                 kein fließend Wasser

    mehrere Zimmer

                                               

 

    ... Deutschland          ... Uganda

     Pizza, McDonalds,                             eine warme Mahlzeit

     Döner, Pommes,                               pro Tag

     Eis, Schokolade, ...                           nur eine Sorte Essen

                                                          (Poscho, Matoke)

                           


                                                      

    ... Deutschland          ... Uganda

      Schulpflicht                                   nur 5% der Mädchen lernen

      20-30 SchülerInnen pro Klasse         Lesen und Schreiben

                                                         viele Analphabeten

                                                         80-100 Kinder pro Klasse

                                                          

 

Nilquelle im Viktoriasee