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heißt das
Eine-Welt-Projekt 2002 und 2005
Dahinter verbirgt sich Hilfe für die Menschen eines kleinen
Städtchens im Norden Ugandas. Kamuli liegt ca. 1,5 Autostunden
nördlich der Hauptstadt Kampala und des Flughafens Entebbe.
Durch die jahrzehntelange Diktatur Idi Amins mit ihren
blutigen Stammeskämpfen kam Ugandas Leben völlig zum Erliegen.
Nur mühsam erholen sich Land und Menschen davon. Eine neue
Geißel, nämlich AIDS, kommt erschwerend hinzu. Uganda ist das
Land mit der höchsten AIDS-Rate der Welt. Jede zweite
Familie muss deswegen ohne ein Elternteil auskommen, so werden
wegen der Kosten höchstens die Jungen einer 8-12-köpfigen
Kinderschar in die Schule geschickt. |
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Die Folge davon ist, dass die
meisten Mädchen und Frauen weder lesen noch schreiben können,
geschweige denn die Landessprache Englisch beherrschen.
So gibt es aus dem Teufelkreis von Armut, Analphabetismus
und AIDS kein Entrinnen. Es sind aber die Mädchen, an denen die
Zukunft Ugandas hängt: Sie müssen die Chance bekommen,
ihre Kinder gesund großzuziehen.
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Schon in den Jahren 1999 und
2000 wurde das Ugandaprojekt von der Schulgemeinde der
Hauptschule Am Stoppenberg im Rahmen des Eine-Welt-Projekts
unterstützt. Frau Brock-Frilling, Lehrerin an unserer Schule,
hatte vor gut 2 Jahren an Ort und Stelle die Not und die
schlimmen Zustände gesehen als sie ihre Schwester, die dort als
Entwicklungshelferin in einem Krankenhaus arbeitet, besuchte.
Im Bild links ist der fertig gestellte 1. Bauabschnitt des
Mädchenwohnheims für 20 Mädchen zu sehen. |
Ergebnis der Projekte:
- Für mehr als 20 Mädchen konnte das Schulgeld
bezahlt werden.
- Das stark reparaturbedürftige Kamuli-Mission-Hospital
erhielt ein neues Dach und neue Fenster.
- Der Bau eines Mädchenwohnheims wurde begonnen.
Viele der 12-16-jährigen Mädchen können den weiten Schulweg
aus den Buschdörfern bis nach Kamuli nicht täglich laufen.
Sie sind auf einen Schlafplatz angewiesen, den sie bei
sogenannten "Sugardaddys" mit ihren eigenen Körpern bezahlen
müssen. Ihr Hunger nach Wissen und Bildung ist größer als
ihr Ekel vor der Prostitution und die Angst vor Aids oder
Schwangerschaften.
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Mit den Geldern des
Eine-Welt-Projekts 2002 soll zum einen der Bau des
Mädchenwohnheimes weiter geführt werden, so dass die
Wohnkapazität von jetzt 20 Mädchen auf vorläufig 60-70 erweitert
werden kann. Zum anderen sollen die Mädchen auch weiterhin zur
Schule gehen können, deren Bildungsweg im Jahr 1999 -auch Dank
der Spendengelder vom Stoppenberg- begann.
Die Hilfe für Mädchen in Kamuli ist längerfristig nötig:
- Der komplette Bau des Mädchenheims für 200 Mädchen
kostet 60.000 Dollar. Davon sind ca. 15.000 Dollar
aufgebracht.
- Es dauert Jahre bis die Schul- und Berufsausbildung der
Mädchen beendet sein wird.
Der von Fr. Brock-Frilling gegründete Verein "Kamui-Mission-Hospital
e.V." will diese Maßnahmen weiter vorantreiben und fördern.
Im Jahr 2005 kamen noch einmal
13.300,00 € dazu: Ergebnis des
Solidaritätslaufs Aschermittwoch, des Vor-Oster-Basars und
Einzelspenden.
Über die Verwendung der Gelder werden wir in Wort und Bild
berichten. |

Loy, 8 Jahre, holt mit ihrer kleinen Schwester
Wasser im Wasserkanister |
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Einige der vom Verein unterstützten
Mädchen vor
ihrer Schule "Don Bosco" |

Die Mädchen vor dem stark renovierungsbedürftigen
Schlafsaal der Schule
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Schon
erreicht
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Von den
Mitgliedsbeiträgen und Spenden wird inzwischen der Unterhalt
und das Schulgeld für 24 Mädchen bestritten.
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Das
zukünftige Verwaltungsgebäude des Mädchenwohnheimkomplexes
wird bis zur Fertigstellung des Haupthauses als Unterkunft
für bedürftige Mädchen genutzt.



Der Verein "Kamuli-Mission-Hospital
e.V."
unterstützt die Ausbildung und Versorgung von Mädchen in Uganda
und wird dabei vor Ort von den „kleinen Ordensschwestern“ des
hl. Franziskus unterstützt.
Durch Aids haben viele Mädchen Vater und/oder Mutter verloren
und sind auf Hilfe angewiesen.
Der Verein baut ein 200–Betten–Mädchenwohnheim, zahlt Schulgeld
für bedürftige Mädchen und sorgt für eine menschenwürdige
Lebensführung. |
Zukünftige
Ziele

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Ausbildung und Versorgung von möglichst vielen Mädchen. Die
Menschen in Uganda sind bitter arm; wenn die Kinder zur
Schule gehen können, haben sie dort eine warme Mahlzeit pro
Tag.
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Im
Herbst 2003 wurde der Grundstein des Haupthauses
von „Mother Kevin’s Girl’s Hostel“ gelegt. Für den Weiterbau
bitten wir um Ihre Unterstützung.
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Die
kleinen Schwestern des hl. Franziskus betreiben ein
Mädchenwaisenhaus mit z. Zt. ca. 700 Mädchen. Angegliedert
sind drei Schulen nebst Einrichtungen zur Selbstversorgung
(Agrar- und Viehwirtschaft). Die Patenschaft für dieses
Projekt übernimmt Pater H. Ehrhardt, langjähriger
Missionar der „Weißen Väter“ in verschiedenen Ländern
Afrikas und Vereinsmitglied.
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Auch
durch die Mithilfe der Ordensfrauen vor Ort haben wir mehr
erreicht, als 1998 bei Gründung des Projekts vorhersehbar
war. Wir danken allen für die bisherige Unterstützung und
hoffen weiter auf Ihre/eure Hilfe.

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