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Internetführerschein

  

  • Fach/Bereich:
Medienerziehung
  • Zielgruppe:
SchülerInnen Klasse 5 - 10
  • Intention:
Den Internetführerschein haben wir eingeführt, damit die Schülerinnen und Schüler den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet kennenlernen.
Der Führerschein ist Voraussetzung für das Surfen während der Mittagspause in der Infothek.
  • Kurzbeschreibung:
Durch den Führerschein erhoffen wir uns, dass die Schülerinnen und Schüler
- gezielt nach Informationen suchen können (Suchmaschinen, Filter, ..),
- die Bedienung eines Browsers erlernen,
- auch die Gefahren (Bestellungen online, Datenmissbrauch, ...) des Internet erkennen und
- Umgangsformen (z.B. beim Chatten) kennenlernen.
  • Stolpersteine:
 

 


 

Der Internetführerschein besteht z.Zt. aus vier Prüfungsbögen, auf denen die richtigen Antworten angekreuzt werden (manchmal sind mehrere Lösungen richtig!). Die Schülerinnen und Schüler erhalten diese Bögen zuvor als Übungsblätter und können so am Rechner üben. Demnächst sollen "führerscheinbesitzende" Schülerinnen und Schüler diese Bögen weiterentwickeln.

Beispiel für einen Prüfungsbogen:

Übungs-/Prüfungsbogen Nr. 1 zum Internetführerschein

1. Du kommst in den Computerraum, die Stromzufuhr ist eingeschaltet. Wie verhältst du dich?

  1. Ich starte nach dem Einschalten des Computers den Browser "Netscape-Navigator" und surfe im Internet bis die Lehrperson mir einen Auftrag erteilt.
  2. Ich lege meine Jacke und meine Schultasche auf den Softwareschrank und warte auf Anweisungen.
  3. Ich hänge meine Jacke außerhalb des Raumes an den Kleiderhaken und betrete erst dann den Raum.
  4. Ich stelle meine offene Coladose nur an den Rand des Computertisches damit nichts auf den Computer läuft, falls die Dose mal umkippt.

2. Der Internet Explorer ist...

  1. ein Browser,
  2. die Grundlage für den Computer überhaupt,
  3. eine Suchmaschine,
  4. ein Programm, das den Zugang zum WWW ermöglicht.

3. Was bedeutet folgende Zeile?

  1. Hier muss ich meine Adresse eintragen.
  2. Hier zeigt der Browser die Adressen der Leute in einem Chatraum an.
  3. Hier muss die URL (=Adresse einer Internetseite) eingegeben werden.
  4. Der Pfeil rechts zeigt an, dass jetzt eine Adresse folgt.

4. Während des Chattens teilt dir dein Gesprächspartner mit, dass er dich für einen "blöden Typen" hält.

  1. Ich werde wütend und schreibe "Du kannst mich....".
  2. Ich denke mir meinen Teil und beende das Gespräch, weil solche Leute nichts von "Netikette" verstehen.
  3. Ich denke "Jetzt wird es lustig" und überlege mir tolle Sprüche.
  4. Das ist beim Chatten so üblich, man darf im Internet nicht so zimperlich sein.

5. Folgende Adressen sind Suchmaschinen, über die man gezielter zu Informationen kommt:

a. www.yahoo.de
b. www.metacrawler.com
c. www.microsoft.de
d. www.web.de
e. Das ist eine Scherzfrage. Darauf falle ich nicht rein!

6. Du möchtest dir aus dem virtuellen Fanshop des FC Bayern München einen Schal bestellen. Wie gehst du vor?

  1. Ich achte darauf, dass ich die Adresse der Schule auch richtig eingebe und frage noch einmal den/die Lehrer/in.
  2. Ich bestelle den Schal nur auf meinen eigenen Namen und unter meiner Adresse. Die Schule hat damit nichts zu tun.
  3. Über den Internetanschluss der Schule wird generell nichts bestellt.
  4. Vor der Bestellung ist unbedingt der/die Lehrer/in zu fragen.

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