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PORTFOLIO BERUFSWAHL
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Im Rahmen unserer Mitarbeit im
Lernnetzwerk "BEHMO" (= Bonn, Essen,
Hamm, Möhnesee, Oberhausen) der Bertelsmann
Stiftung nimmt das Portfolio 'Berufswahl'
konkrete Gestalt an. Eine erste Gliederung und eine
Anregung von Nutzungsmöglichkeiten wurde auf einer
BEHMO-Sitzung an der Gesamtschule Bonn-Beuel entwickelt.
Der hier vorgestellte Entwurf ist die auf einer weiteren
Sitzung erarbeitete 2. Fassung. Diese wird z.Zt. in
unseren Klassen 9 überprüft.
Interessant: Durch den Kontakt zur Konferenz der
Berliner Hauptschulleiter wurde bekannt, dass auch hier
in eine ähnliche Richtung gedacht und geplant wird, u.U.
sogar als bundesweites Angebot. |
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Wirtschaftslehre, Deutsch |
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SchülerInnen der Klassen 9 und 10 |
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Sammlung aller relevanten Schritte und Zertifikate im
Rahmen der Berufsvorbereitung |
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Im Laufe der beiden Abschlussklassen sammeln die
SchülerInnen systematisch alle Qualifikationen,
Zertifikate, schulische und außerschulische Zeugnisse,
Materialien und Unterlagen, die für das
Bewerbungsverfahren von Bedeutung sind. Sie nutzen
dieses Portfolio dann zur raschen Anfertigung einer
qualifizierten und aussagekräftigen Bewerbung. |
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Die Sammlung verlangt von den SchülerInnen ein hohes Maß
an Disziplin, benötigt die permanente Begleitung und
Aktualisierung und möglichst die Unterstützung durch die
Eltern. |
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DAS
Portfolio
Berufswahl
Sammlung von
Unterlagen, Zertifikaten und
Qualifikationsnachweisen für die
Bewerbung
von :
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Vorname
Name
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___
PLZ
Ort Straße
Nr.
_________ ______________________
Telefon
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Portfolio
”Berufswahl” – Was ist das eigentlich?
Liebe Schülerin, lieber Schüler,
deine Bewerbung ist die „Eintrittskarte“ für
deine qualifizierte Berufsausbildung und für ein
erfolgreiches Berufsleben.
Um in deinem Wunschberuf eine gute Ausbildungsstelle zu
finden, benötigst du vor allem die verpflichtenden
Bewerbungsunterlagen:
·
den Lebenslauf,
·
das Bewerbungsschreiben und
·
gute Zeugnisse.
Sehr oft helfen auch weitere Belege über deine
besonderen Qualifikationen und Fähigkeiten, die du
im Laufe der Schulzeit – auch außerhalb von Schule und
Unterricht – erworben hast.
In der Berufswelt wächst nämlich zunehmend die Nachfrage
nach solchen zusätzlichen Qualifikationsnachweisen,
die sicherlich ein Zeugnis nicht ersetzen können, aber
Aufschluss über weitere Kenntnisse und euer besonderes
Engagement geben.
Das Portfolio ”Berufswahl” soll dich also
unterstützen, die Unterlagen über
-
deinen Weg der Berufsorientierung und der
Berufswahl und über deine
-
Zertifikate über deine Qualifikationen
systematisch zu sammeln, die für deine spätere Bewerbung
hilfreich und wichtig sein könnten und gezielt (z. B. in
Absprache mit Eltern, BerufsberaterIn oder LehrerIn)
einer Bewerbung beigefügt werden können.
Das PORTFOLIO BERUFSWAHL gliedert sich in fünf
Abteilungen:
1. Unterlagen zur Berufsorientierung
2. Unterlagen zum BEWERBUNGSSCHREIBEN
3. Unterlagen EINSTELLUNGSTEST
4. Unterlagen zum VORSTELLUNGSGESPRÄCH
5. Sammlung von ZERTIFIKATEN und QUALIFIKATIONEN
Die fünfte Abteilung, die „Sammlung von Zertifikaten und
Qualifikationen”, soll eine Sammlung von Dokumenten
werden, in der deine ganz speziellen
Qualifikationen, Fähigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen
und auch Arbeitsergebnisse vorgestellt und festgehalten,
d. h. zertifiziert und bescheinigt werden.
Viele dieser Bescheinigungen, z.B. Mitarbeit in der SV,
erhältst du in der Schule. Frag´ danach, wenn es nicht
automatisch geschieht. Qualifikationen, die du außerhalb
der Schule erworben hast, z.B. Betriebspraktikum,
solltest du dir auf jeden Fall von der außerschulischen
Einrichtung schriftlich bescheinigen lassen.
Die ”Qualifikationsliste” ist Leitfaden und
Inhaltsverzeichnis, das dich unterstützen wird,
Bescheinigungen und Qualifikationsnachweise sinnvoll in
diesem Portfolio abzulegen, soll dich aber gleichzeitig
ermutigen, nach weiteren aussagefähigen Qualifikationen
für dein persönliches Berufsfeld zu suchen und diese zu
ergänzen.
Viel Spaß und Erfolg bei deiner Sammlung und auf deinem
Weg der Berufswahl.
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Wie lege ich mein Portfolio „Berufswahl” an?
Das Wichtigste hast du schon bekommen, diese Unterlagen.
Nun besorgst du dir einen Ordner und ein dazu
passendes Register mit mindestens fünf
Abteilungen. Für die Zertifikate und für einige Andere
Unterlagen benötigst du Prospekthüllen, in denen
du diese Belege abheften kannst. Außerdem werden
Karteikarten, DIN A5, benötigt.
Lege das Register in den Ordner und ordne die erhaltenen
Unterlagen dort sinnvoll ein:
1. Unterlagen zur Berufsorientierung
2. Unterlagen zum BEWERBUNGSSCHREIBEN
3. Unterlagen zum EINSTELLUNGSTEST
4. Unterlagen zum VORSTELLUNGSGESPRÄCH
5. ZERTIFIKATE und QUALIFIKATIONEN
Das erhaltene Deckblatt kannst du auf den Ordner kleben.
Du kannst dein Portfolio natürlich jederzeit durch
weitere Abteilungen ergänzen, z.B.:
c
Anschriften von Betrieben
c
Anschriften und Telefonnummern wichtiger
Beratungsstellen (Arbeitsamt, BIZ, Berufsberater, Boje
.....)
c
Kopien abgeschickter Bewerbungen
c
Stellenanzeigen aus Tageszeitungen
c
usw.
Dazu ist der Qualifikationsliste bzw. dem
Inhaltsverzeichnis ein weiteres Blatt mit einer 6.
Abteilung beigefügt.
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Bitte
beachten:
Belege nicht lochen oder knicken - stets in
Prospekthüllen abheften;
Originale (Zeugnisse, Urkunden, ...) niemals aus
der Hand geben;
Kopien anfertigen! |
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QUALIFIKATIONSLISTE
Inhaltsverzeichnis des Portfolios BERUFSWAHL |
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Sobald du
die entsprechenden Unterlagen abgeheftet hast,
kannst du zu deiner Orientierung die
- Felder durch ein
ü kennzeichnen. |
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1. Unterlagen zur Berufsorientierung
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Gedächtnisstütze für das Beratungsgespräch mit dem
Berufsberater
Notizen der Gespräche
Bericht über das „Boje-Projekt“
Sammlung Materialien aus dem BIZ über einen (oder
mehrere) Wunschberuf/e
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2.
Unterlagen zum BEWERBUNGSSCHREIBEN
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Vorlagen vom Arbeitsamt, Krankenkassen usw.
Grundsätze zu den Bewerbungsschreiben in einer Übersicht
Mein Bewerbungsschreiben
Mein Lebenslauf
Diskette mit Bewerbungsschreiben und Lebenslauf
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3.
Unterlagen zum EINSTELLUNGSTEST
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4.
Unterlagen zum VORSTELLUNGSGESPRÄCH
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Grundsätze zur Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch
Informationen über den Betrieb, von dem zum
Bewerbungsgespräch eingeladen wurde
Gedächtnisstütze zu den einzelnen Bewerbungsgesprächen
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5.
ZERTIFIKATE und QUALIFIKATIONEN
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5.1 Nachweise über
PRAKTIKA und BERUFLICHE ERFAHRUNGEN
Landpraktikum, Sozialpraktikum
oder
Internationale Begegnung:
Praktika in Klasse 8 - Belege des
Praktikumsbetriebs, Bericht
BOJE
- Berufsorientierungsprojekt
Orientierungspraktikum,
dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum in Klasse 9
Erprobungspraktikum,
zweiwöchiges Schülerbetriebspraktikum in Klasse 10
Zusätzliche Praktika,
Berufserfahrungen bei Ferienarbeit, Aushilfe, Nebenjob
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5.2 Besondere
schulische Qualifikationen
Bohrmaschinenführerschein
Computerführerschein
Internetführerschein
Mitarbeit bei besonderen Unterrichtsprojekten (z.B. Bau
einer Voltaikanlage, Teich,...)
Bescheinigung über schulische Jahresarbeit
Teilnahme an besonderen Arbeitsgemeinschaften
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5.3 Besonderes
schulisches Engagement
Bescheinigungen über Engagement in der SV (KlassensprecherIn,
Mitarbeit, ...)
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5.4 Zusätzlich
erworbene Qualifikationen
Teilnahme am Maschinenschreibkurs
Teilnahme am 1.-Hilfe-Kurs
Teilnahme an der Schulsanitäterausbildung
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5.5 Aktivitäten in
Vereinen und Verbänden
Mitgliedschaft in der Kirche, Jugendverbänden,
Sportvereinen, Feuerwehr, DRK, ...
Übungsleiterschein, Trainerschein
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6.
Persönliche Ergänzungen
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Die folgenden fünf
Seiten (Deckblätter) enthalten jeweils die Überschrift:
1. DIE BERUFSORIENTIERUNG
2. DAS BEWERBUNGSSCHREIBEN
3. DER EINSTELLUNGSTEST
4. DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH
5. ZERTIFIKATE und QUALIFIKATIONEN |
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